Guy Clark

Somedays The Song Writes You

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.09.2010
Jahr: 2009
Stil: Country, Folk

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Redakteur(e):

Kristin Krauß


Guy Clark
Somedays The Song Writes You, Dualtone, 2009
Guy ClarkVocals, Acoustic Guitar
Verlon ThompsonAcoustic Guitar, Harmony Vocals
Kenny MaloneDrums, Percussion
Bryn DaviesUpright Bass, Cello, Harmony Vocals
Shawn CampMandolin, Fiddle
Produziert von: Guy Clark, Verlon Thompson, Chris Latham Länge: 39 Min 11 Sek Medium: CD
01. Somedays You Write The Song07. Hollywood
02. The Guitar08. Eamon
03. Hemingway's Whiskey09. Wrong Side Of The Tracks
04. The Coat10. One Way Ticket Down
05. All She Wants Is You11. Maybe I Can Paint Over That
06. If I Needed You

Die Brillanz der Akustikgitarre schneidet sich förmlich durch den Raum. Guy Clark widmet ihr einen eigenen Song, auch wenn The Guitar augenscheinlich die Geschichte einer möglichen Obsession erzählt.

Diese Klarheit und die zugleich innewohnende Wärme der Arrangements fallen beim Hören von "Somedays The Song Writes You" als erstes auf. Mit diesen Attributen hat Clark Hits geschrieben – meist für andere.
Der Country-Musiker kann auf eine beeindruckende Schar Interpreten verweisen, die sich den einen oder anderen seiner Songs in den letzten 40 Jahren Musikgeschichte zu Eigen machten, darunter Johnny Cash, Ricky Skaggs und THE HIGHWAYMEN. Eine enge Bindung u.a. zu Steve Earle, Emmylou Harris und Townes Van Zandt kennzeichnen zudem seinen Weg.

Mit "Somedays The Song Writes You" schreibt Clark ein wohlklingendes Album, ein wenig an den späten Cash erinnernd – wie meist nach dessen Alters-Coup, wenn ein älterer Mann zur Akustischen singt.
Dabei wohnt Clarks Geschichten trotz aller Ernsthaftigkeit eine individuelle Leichtigkeit inne. Diese zeigt sich am deutlichsten bei If I Needed You. Hier interpretiert er einen Townes Van Zandt Song und nimmt ihm nonchalant die quälende emotionale Zerrissenheit. Guy Clark zeigt lieber vorwärts blickende Beschwingtheit. Das jedoch in aller dem Alter gebührender Ruhe, Weisheit und Gelassenheit. Was bleibt, ist ein schönes Country/Folk Album – kein besinnungsloser Whisky-Rausch, sondern heiße Milch mit Honig: wohlig warm.

Kristin Sperling, 05.09.2010

 

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