Halcyon Way

Bloody But Unbowed


CD-Review

Reviewdatum: 04.02.2019
Jahr: 2018
Stil: Metal
Spiellänge: 59:43
Produzent: Mark Lewis, Jon Bodan &John Douglass

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Plattenfirma: Agonia Records

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Michael Koenig


s. weitere Künstler zum Review:

Queensryche

Iced Earth

Ashes Of Ares

Pyramaze

Trivium

Titel
01. Devolutionize
02. Bloody But Unbowed
03. Blame
04. Slaves To Silicon
05. Superpredator
06. Primal Scream
07. Ten Thousand Ways
 
08. The Church Of Me
09. Cast Another Stone
10. Crowned In Violence
11. Burning The Summit
12. Desolate
13. Insufferable
14. Stand For Something
Musiker Instrument
Steve Braun Vocals
Jon Bodan Lead Guitar, Death Vocals, Synthesizers, Programming
Max Eve Rhythm Guitar, Lead Guitar
Skyler Moore Bass, Death Vocals, Synthesizers, Programming
Aaron Baumoel Drums
The Nailhead Choir: Todd LaTorre, Matt Barlow, Ben Huggins, Sean Peck, KK Fosser, Morm Skinner, Sean Shilds, Steve Braun, Jon Bodan Vocals
S. Turner aka Babe Animal Gospel Vocals
Jonah Weingarten Guest Keyboards on Tracks 01 & 08

Die Geschichte des US-amerikanischen Quintetts HALCYON WAY aus Atlanta, Georgia, beginnt im Jahr 2001. Nach den Plattenveröffentlichungen "A Manifesto For Domination" (2008), "Building The Towers" (2010), "Indoctrination" (2011) und "Conquer" (2014) steht inzwischen der nächste Output "Bloody But Unbowed" zum Anhören bereit. Diese Gelegenheit konnte das Hooked on Music nun wirklich nicht ungenutzt verstreichen lassen und unterzog den fünften Tonträger der Amerikaner einem ausführlichen Test.

Die (äußerst konzert- und studioerprobte) fünfköpfige Formation aus dem Südosten der Vereinigten Staaten ist bekannt dafür, sich besonders gerne jedweder allzu schnellen oder leichten stilistischen Festlegung ihrer Arbeit zu entziehen. Diese Maxime verfolgen die Nordamerikaner auf "Bloody But Unbowed" weiter. Und das ist auch gut so, denn schließlich bleibt dadurch Abwechslung gewährleistet. Die Grundzutat für das hetige und deftige Klanggebräu ist zunächst einmal Heavy Metal. Verfeinert wird das ganze dann mit Thrash Metal, Death Metal, Progressive Metal, Power Metal und Modern Metal. Die mehrdimensionalen, melodischen, groovenden, mit Feinheiten gespickten, von den Gitarren geprägten und mit Synthesizern eingefassten (von der Band mit Unterstützung durch Chris Dunnett erschaffenen) Tracks klingen zwar nicht immer völlig überzeugend, sind jedoch dennoch weit davon entfernt, lediglich Durschnitt zu repräsentieren. 

Mark Lewis (er arbeitete unter anderem bereits für WHITE CHAPEL, TRIVIUM, BAD WOLVES und THREAT SIGNAL) betreute die Aufnahmen in den Alpaca Ranch Studios, Orlando, Florida und in Jon Bodans Studio. Darüber hinaus trug auch Jon Bodan (Lead Guitar, Death Vocals, Synthesizers, Programming) selber als Mitproduzent seinen Teil zu Realisierung und obendrein Gelingen der neuesten Produktion unter dem  Banner von HALCYON WAY bei. Zudem konnten einige Vokalisten wirklich namhafter Gruppen wie Todd LaTorre (QUEENSRYCHE) und Matt Barlow (unter anderem ex-ICED EARTH) in den extra für die Aufnahmen gebildeten 'The Nailhead Choir' berufen werden.   

Alles in allem ist dem Fünfer von jenseits des großen Teiches in Form von "Bloody But Unbowed" eim durchaus feines Metalwerk, dem vielfältige Einflüsse anzumerken sind, gelungen und das seinen Urhebern beinahe jede Ehre macht.

 

(C) 2008 - 2019 by Hooked on Music