Hall & Oates

Live At The Troubadour

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.12.2021
Jahr: 2021
Stil: Rock, Soul
Spiellänge: 108:43
Produzent: Bob Emmer, Conor McAnally

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Plattenfirma: BMG


Redakteur(e):

Epi Schmidt


s. weitere Künstler zum Review:

Mike Oldfield

Titel
CD One:
01. Everything Your Heart Desires
02. When The Morning Comes
03. Family Man
04. Say It Isn't So
05. It's Uncanny
06. Had I Known You Better Than
07. She's Gone
08. Getaway Car
09. Cab Driver
 
CD Two:
01. One On One
02. Sara Smile
03. Maneater
04. Out Of Touch
05. I Can't Go For That (No One Can)
06. Rich Girl
07. Kiss On My List
08. You Make My Dreams
07. Abandoned Luncheonette
08. Private Eyes
Musiker Instrument
Daryl Hall Vocals, Keyboards, Guitar
John Oates Vocals, Guitar
T-Bone Walk Guitar, Vocals
Mike Braun Drums
Charles DeChant Sax, Keys, Vocals
Zev Katz Bass
Everett Bradley Percussion, Vocals

“Live At The Troubadour“ wurde am 22. und 23. Mai 2008 in eben jenem berühmten Club in Los Angeles aufgenommen und im selben Jahr noch als CD und DVD veröffentlicht. Womit wir schon beim Fragezeichen über dieser Veröffentlichung wären, welches sich nur gering zum Ausrufezeichen streckt, da dieses Konzert nun erstmals auch auf Vinyl zugänglich ist. Ein stolzes 3-LP-Set wird damit gefüllt. Und wo man gerade dabei ist, bringt man die Doppel-CD auch nochmal mit heraus.

 

Nun, ich hab mir, ehrlich gesagt, mehr davon versprochen, nicht zuletzt, weil Daryl Hall mit Live From Daryl's House seit 2007 eine ebenso unterhaltsame wie mit hochkarätigen Gästen besetzte Internetshow abhält, die man jedem Musikfreund nur empfehlen kann.

Warum dann diese Live-Show mit dem alten Partner John Oates? Zweifellos macht das als DVD mehr Sinn, denn wenn einen die Bilder etwas ablenken und die gute Stimmung im Publikum überspringt, sieht, bzw. hört, man über manches hinweg. Wenn Daryl in When The Morning Comes zu einer Stimmakrobatik bis in höchste Höhen gezwungen wird, dann wird das nämlich schon ganz schön grenzwertig und man sorgt sich, ob der die überhaupt die nächsten beiden Songs noch übersteht. Da konzentriert man sich besser auf Charles DeChants blitzsauberes Saxofonspiel, das weiß nämlich wirklich zu begeistern.

 

Mike Oldfields Family Man bringt man mit vereinten Kräften, nicht zuletzt durch John Oates' Akustikgitarrenspiel, ins Ziel, aber die rechte Begeisterung will sich bei mir nicht einstellen. Gut, wenn für den Blue-Eyed-Soul der 70er und frühen 80er einiges übrig hat, groovt man hier sicher gut und gern locker mit, zumal die Band offensichtlich einiges drauf hat. Da passen die Background-Gesänge ebenso perfekt, wie Rhythmus und Einlagen von den Keyboards, bzw. des Keyboards. Und wenn man sich solche Soul-Pop-Songs, wie She's Gone, und die Euphorie im Publikum, anhört, versteht man, wie Michael Jackson so groß werden konnte.

 

Klar gehen einem Songs wie Maneater, Out Of Touch, das jazzig-vertrackte, und doch so perfekt ins Ohr gleitende I Can't Go For That, oder das unwiderstehliche Kiss On My List runter wie Öl und rückblickend muss ich sagen, die hatten (und haben) schon ganz schön was drauf. Die Tatsache, dass sie immer noch live auftreten, zeigt, dass auch noch immer Nachfrage nach diesen Songs besteht. Nichtsdestotrotz sollte man schon ein eindeutiger Fan der Band sein, wenn sich so ein Konzert nur als Audio-Mitschnitt gibt. Ansonsten rate ich mehr zur visuellen Variante. Ob als Konserve oder – so Gott will – im Konzert.

 

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