Molly Hatchet

Nocturn

Hamburg, Grosse Freiheit, 09.11.1998

( English translation by Google Translation by Google )

Konzertbericht

Reviewdatum: 09.11.1998

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Redakteur(e):

Lutz Melzer


Hamburg, Grosse Freiheit, 09.11.1998

Über MOLLY HATCHET aus Sicht des Publikums haben wir schon berichtet.
Hier einmal ein 'Konzertreview' von jemanden, der direkt am Geschehen auf und hinter der Bühne beteiligt war: Lutz Melzer, der mit NOCTURN Support beim Konzert in Hamburg war.

Nachdem vier Tage vorher feststand, dass wir mit MOLLY HATCHET in der Grossen Freiheit 30, in der unser Gitarrist und der Keyboarder bereits mit CAKEWALK als Hauptact gespielt hatten - ich aber noch nie - spielen würden, probten wir ein Set mit den erlaubten 30 Minuten Länge ein. Wie meist bei uns halbe-halbe eigene Titel und Coversongs (DOC HOLLIDAY, 2 x LYNYRD SKYNYRD, sowie Maydell vom Demo).
Schon beim Soundcheck stellte sich heraus, dass wir auf und vor der Bühne einen guten Sound haben würden.

Bobby Ingram lief auch herum, ich gab ihm unsere Demo-CD. Er sah sehr müde aus und legte sich bis 15 Minuten vor der HATCHET-Show(!) im Bus aufs Ohr, um dann plötzlich die gewohnte Show abzuziehen!
Phil fand unseren Soundcheck (White knuckle ride von SKYNYRD) gut und war auch sonst total nett backstage. Später kam auch Andy, der Bassist, hinzu, der seine gigantische Mähne noch fönen wollte und damit auch erst kurz vor Showtime fertig wurde. Nette Jungs!!

Unsere Show lief gut. Es waren um 21 Uhr, als wir anfingen, bereits erheblich mehr Leute da, als ich nach dem schleppenden Vorverkauf (43,00 DM!) befürchtet hatte.

Als wir mit Ain't no fool von DOC HOLLIDAY loslegten, kamen die Leute sofort nach vorne und gingen voll mit!!
Die Freiheit sah gut gefüllt aus, die Leute mit ihren vielen HATCHET-Shirts wippten mit und klatschten, das machte Spaß und wir wurden noch lockerer und besser.
Unser neuer Sänger nahm die Frontmanrolle gut wahr, ich rannte mit dem Baß hin und her.

White knuckle ride und Maydell folgten, dann ein eigener Rocker: T-Bird. Hier gab es einen kleinen Verspieler beim zweistimmigen Gitarre/Bass-Part, hat aber außer uns keiner gemerkt.

Weiter mit Carolina, etwas ruhiger und von uns, dann Doin' it again und Lady's Blues, letzteres wieder von uns, Boogierocker.
Da die Leute gut gelaunt waren, und wir etwas vor der Zeit, noch die Zugabe Grown hinterher, vorne episch, hinten schnell, alle zufrieden. Warmed-up! Backstage: Glückwünsche von HATCHET.

Die donnerten danach solide los. Allerdings, neben ein paar Feedbacks war der Sound ebenso gut, die Spiellaune und Show der leicht bäuchigen Jungs toll, aber die Songauswahl war wohl nicht die Geschickteste:
Erst Bounty hunter und Gator country, in der selben, etwas zu niedrigen Geschwindigkeit, ok, Tatanka können sie sich gern ganz sparen, schöne Überraschung mit Beatin' the odds, aber mussten wirklich alle XXL-Stücke sein?!
Hinterher wurde ich gar gefragt, ob sie The journey zweimal gespielt hätten!

Fall of the peacemakers, Devil's canyon, The journey, Silent reign of heroes, Saddle tramp (Dann Dreams, auch nicht gerade kurz), alles Hammertitel, aber alle in einem Gig von nicht mal zwei Stunden? Kürzere Boogie-Nummern, wie Whiskey man und Flirtin' with disaster, blieben so überraschend selten. Ich glaube, das war dramaturgisch nicht sehr geschickt.

Ansonsten sehr witzige Show, viel Spaß auf und hinter der Bühne. Das machen wir gern wieder!!

Lutz Melzer November 1998

 

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