Doc Holliday

Nocturn
Lizard

Hamburg, Logo, 08.01.2000

( English translation by Google Translation by Google )

Konzertbericht

Reviewdatum: 08.01.2000

Links:

Nocturn Homepage


Lizard Homepage



Redakteur(e):

Lutz Melzer


Hamburg, Logo, 08.01.2000

Um 20:30 ging es bereits los. Das Logo war erst halb voll, füllte sich aber zusehends während unseres Sets.
[Kein Wunder! NOCTURN waren weder in der lokalen Presse noch auf Plakaten angekündigt worden und mussten wegen der rockfeindlichen Lärmschutzbestimmungen der Stadt eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn auf die Bühne - MS].
Ganz ausverkauft war es den ganzen Abend nicht. Im Publikum: Zabel von den STREET SURVIVORS und seine 'Barefoot Cowboys', die ordenlich was tranken und entsprechend gut gelaunt waren.

Beginn mit Maydell (von Haynes & Neel), eine Bluesrocknummer, die bereits Anwesenden wippten sofort mit.
Es folgte White knuckle ride von SKYNYRD, obwohl die Nummer nicht so bekannt ist, erkennen einige, darunter die Cowboys, im Publikum den Song und feiern ihn ab. Danach Good as gone, rockender Eigentitel von uns, ist Bruce Brookshires Lieblingstitel von unserer immer noch nicht fertigen CD. Es folgte Bounty hunter von MOLLY HATCHET, wieder abgefeiert vom Publikum. Dann Wild-eyed southern boys von 38 SPECIAL. Alfie singt Donnie Van Zants Linie, ich die von Don Barnes. Diese Version hatte Samuelson von DOC HOLLIDAY schon beim Soundcheck gefallen. Auch der Titel wird abgefeiert.

Es folgt Carolina, ein etwas ruhigerer 'Classic' von uns. Das Tempo zieht dann wieder richtig an mit Running all the time von mir. Auch dieser logischerweise unbekannte Song kommt gut an. Zum Abschluss unser Gute-Laune-Boogie-Song Lady's Blues, das nun gut gefüllte Logo applaudiert.
Backstage gibt es von den anderen Bands Standing Ovations, besonders die Zeile 'his dirty socks in my shoes' hat es den Jungs von DOC HOLLIDAY angetan. DOC HOLLIDAY und LIZARD loben uns, Billy Yates lobt Kay (Gitarre) extra und fachsimpelt mit ihm über Gitarren und Amps (er baut selber welche).

Nach einer Umbaupause kommen LIZARD. Genauer Ablauf ist mir leider Setlist-technisch nicht gegeben worden, also muss die Erinnerung reichen. Sie spielen sehr tight und wirklich hochklassig auch die Soli und Instrumentalpassagen. Unter anderem folgende Songs: The boys are on the road, My fears are gone (zwei neue Eigentitel, die mir gut gefielen), Riding on a train, No time, Dreams (wird Danny Joe Brown gewidmet, gute Version ähnlich der Liveplatte, Georgs Stimme passt ausgezeichnet), Josephine, Woman nicht, glaube ich, Back where it all begins (von ALLMAN BROTHERS, gute Version, Georg widmet die witzigerweise NOCTURN und STREET SURVIVORS) und auch Ordinary southern man (hier baut Georg NOCTURN und STREET SURVIVORS statt SKYNYRD & HATCHET in den Text ein).
Wirklich saubere Leistung der Band! Man hört das Georg die ALLMANS liebt.

Bevor DOC HOLLIDAY anfängt, spielt der Gitarrenroadie mit Billy Yates noch drei Akustiksongs. Starke Stimme, aber schwache Songs, alle open D. Hätte lieber mehr Titel von Doc Holliday gehört.

Und dann kamen DOC HOLLIDAY. Drei Gitarren (keine Les Paul), Brett ohne Ende, es rockte total, leider war Yates Tele etwas leise, so waren einige Soli schwer zu hören, schade, waren sehr gut! Bruce Stimme war voll da.

Die Songs ähnlich wie auf der Homepage: Last ride, Never another night, Redneck Rock'n'Roll band, Magic midnight, Moonshine runner, Southern man (diesen Song widmete Bruce ausdrücklich NOCTURN!), Ain't no fool fiel aus wegen Zeitmangels, schade, wir haben das und Doin' it again mit NOCTURN extra weggelassen, hätte gerne deren Originalversion gehört), Doin' it again, Hot rod (mit Drumsolo, ganz gut, und Basssolo, überflüssig und langweilig, sorry!), Lonesome guitar, irgendwo dazwischen wurden aber noch Keep on running und Love that burns (der Blues von der BORDERLINE-CD) untergebracht!

Bei der letzten Ansage zu Lonesome guitar dankte Bruce NOCTURN und LIZARD für die nette Vorgruppentätigkeit.
Als Zugabe Song for the outlaw und Dixie obwohl auch Son of the morning star gefordert wurde.

Song for the outlaw war schon der neuste Song. Schade, nur 'Best of ...', das aber super, hätte gerne auch Damn yankees gehört.
Insgesamt ein tolles Konzert. Hinterher wurden CDs verkauft und ein Foto mit allen drei Bands gemacht.

Lutz Melzer, Januar 2000

 

(C) 2008 - 2020 by Hooked on Music