Hammer King

Poseidon Will Carry Us Home


CD-Review

Reviewdatum: 11.03.2019
Jahr: 2018
Stil: True Metal
Spiellänge: 48:12
Produzent: Charles Greywolf

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Plattenfirma: Cruz Del Sur Music

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
01. Poseidon Will Carry Us Home
02. The King s A Deadly Machine
03. Battle Of Wars
04. 7 Days And 7 Kings
05. Warriors Of Angelhill
06. Where The Hammer Hangs
 
07. Last Rites
08. Glorious Night Of Glory
09. Locust Plague
10. At The Mercy Of The Waves
11. We Sail Cape Horn
12. Meatus Majestatis (Bonus Track)
Musiker Instrument
Titan Fox Vocals, Guitars
Gino Wilde Guitars
K. K. Basement Bass
Dolph A. Macallan Drums

Das pfälzische Quartett HAMMER KING, dessen zweites Studioalbum "King Is Rising" von 2016 im Hooked on Music ja bereits gewürdigt wurde, hat vor kurzem mit "Poseidon Will Carry Us Home" nachgelegt. Aus den folgenden Zeilen könnt Ihr erfahren, wie Longplayer Nummer drei geworden ist. 

Eines ist jedenfalls schon mal zu Beginn sicher: Die Lauterer Jungs erfinden den True Metal weder neu, noch beeinflussen sie ihn sonst irgendwie großartig, Und trotzdem macht es unheimlichen Spaß, sich diese Platte anzuhören. Das liegt vor allem natürlich daran, dass die Band selbst voller Spielfreude bei der Sache ist. Zudem liefern die vier Burschen eine blitzsaubere Performance ab.       

Wie es sich für Vertreter des einzig wahren Metal geziemt, lassen HAMMER KING ihre herrlich einfachen, unverstellten, geradlinigen und überwiegend knallenden Tracks drekt auf den Punkt kommen. Außerdem strotzen die Nummern nur so vor Testosteron, Pathos, Epic, Machismo und sonstigen Männerweltenklischees. Logisch, dass die (ebenfalls nicht übermaßig komplizierten) Texte ihren Anteil daran haben. In denen geht es nämlich unter anderem um die heilige Seefahrt, die Götterwelt, Könige, Kriegsfantasien, Ruhm, Ehre, Glorifizierung, Heldentum und Heimsuchungen.  

"Poseidon Will Carry Us Home" bietet knackig und kernig in Szene gesetzten und dabei ehrlichen sowie authentischen True Metal, der große Mengen an Power und Wucht freiwerden lässt. Äußerst erfreulich ist, dass die Produktion dabei jedoch nicht gar so lächerlich beziehungsweise albern wirkt, wie es bei anderen, teils namhaften, Kapellen in dieser Musiksparte schon vorgekommen sein soll. Obendrein schreit dieses Material förmlich nach seiner Präsentation auf den Bühnen dieser Welt.

 

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