Hardline

Live At The Gods Festival 2002

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.10.2003
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Hardline
Live At The Gods Festival 2002, Frontiers Records, 2003
Johnny Gioeli Vocals
Joey Gioli Guitars
Josh Ramos Lead Guitars
Bob Burch Bass
Michael T. Ross Keyboards
Bob Rock Drums
Länge: 75 Min 09 Sek Medium: CD
1. Intro10. I'll be there
2. Hot cherie11. Drums solo
3. Life's a bitch12. Rhythm from a red car
4. Everything13. Keyboards solo
5. Face the night14. Dr. Love
6. Takin' me downBonus Studio Tracks:
7. Weight15. Hypnotized
8. In the hands of time16. Only a night (acoustic)
9. Only a night17. Mercy

HARDLINEs Debüt "Double eclipse" sollte eigentlich jeder, der halbwegs etwas auf seine A.O.R./Melodic Rock-Plattensammlung hält, im Schrank stehen haben und von dort ab und an in Richtung CD-Player entführen. Das Allstar-Projekt um Neal Schon, Dean Castronovo und Johnny und Joey Gioeli trat Anfang der Neunziger in die Fußstapfen von Szenengrößen wie BAD ENGLISH oder GIANT und setzte sich mit Knüllern wie Hot cherie oder Rhythm of a red car ein Denkmal für die Ewigkeit.

Letztes Jahr, zehn Jahre nach dem ersten Streich, erschien "II", das aus unerfindlichen Gründen nicht zur Besprechung in der Hooked On Music-Redaktion landete und die Band spielte eine Show beim englischen "Gods of A.O.R." Festival.
Dieses Konzert liegt nun sowohl als DVD als auch als Audio-CD vor und ganz ehrlich, meine Vorfreude war groß. Genau so groß ist jetzt allerdings die Ernüchterung und Enttäuschung.

Johnny Gioeli: "Can you hear it?" Audience: Gröööööl!!!!" Johnny Gioeli: "Can you hear it? 'Cause the sound up here is fuckin' shit!"
... und damit ist eigentlich auch schon alles Wesentliche über "Live at the Gods Festival 2002" gesagt.

HARDLINE sind gut drauf, wenn man das völlig missratene Dr. Love außer acht lässt, und die Band rockt sich durch eine bunte Mischung ihrer beiden Alben inklusive aller Highlights.
Das vom Original-Line-Up nur noch die Gioeli-Brüder am Start sind fällt nicht einmal groß ins Gewicht. Allerdings spottet die Aufnahmequalität des Mitschnitts jeder Beschreibung und erreicht bestenfalls knapp durchschnittliche Bootleg-Qualität. Das schmälert den Spaß an der CD doch in erheblichem Maße.

Glaubt mir, ich weiß sehr wohl eine raue, urwüchsige Liveaufnahme zu schätzen, aber was uns Frontiers Records hier von HARDLINE vorsetzen ist schon ziemlich starker Tobak und wird der Klasse der Band weder als Musiker noch als Komponisten gerecht.

Bleiben noch drei Studio-Bonustracks. Only a night, bekannt von "II", kommt in einer Akustik-Version. Mit Hypnotized und Mercy schlagen HARDLINE einen deutlicher blueslastigeren Kurs als bei ihrem sonstigen Songmaterial ein. Sollte dies ein Fingerzeig auf die stilistische Ausrichtung, des nächsten Studioalbums sein, dann dürfen sich die Anhänger von LED ZEPPELIN und den britischen THUNDER jetzt schon ein Loch ins Knie freuen.

Eingefleischte HARDLINE-Fans werden natürlich wie die Furien losstürzen und sich dieses Album sichern. Alle anderen sind sicher besser bedient, wenn sie nach "Double eclipse" Ausschau halten.

Martin Schneider, 26.10.2003

 

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