Hayward Williams

Another Sailor's Dream

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.04.2008
Jahr: 2008

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Hayward Williams Homepage



Redakteur(e):

Kristin Krauß


Another Sailor's Dream, Machine Records, 2008
Hayward WilliamsVocals, Acoustic Guitar, Bass Guitar, Harmonica, Piano, Glockenspiel, Percussion
Peter MulveyAcoustic Lead-Guitar, Electric Guitar, Dobro, Classical Guitar, Backing Vocals
Dan McMahonElectric Guitar, Piano, Accordion, Banjo, Lap Steel, Drums
Produziert von: Hayward Williams & Peter Mulvey & Chris Buttleman Länge: 47 Min 36 Sek Medium: CD
01. Ballad Of Benson Creek07. A Glance Back
02. Redwoods08. Who's It Gonna Be Today?
03. You Were Right09. Devil's Lament
04. Doctors10. A Song For Lou
05. Careful, Please11. Thunder Road
06. Problems With Hemingway

Hayward Williams guckt so traurig, dass man ihn sofort trösten möchte. Das haben junge Singer/Songwriter ja gelegentlich an sich: gucken, als würden sie sagen, "ich bin so traurig, tröste mich".
Nun muss Hayward Williams aber eigentlich mitnichten getröstet werden. Denn was er auf seinem dritten Solo-Album "Another Sailor's Dream" veranstaltet, braucht ihn keineswegs traurig stimmen. Da müssen andere ganz schön lange für stricken (und klingen dann dennoch eher nach uninspirierter, hoch komplizierter Häkeldecke).

Gleich der erste Song des Albums erinnert an Nick Drake und das will schon was heißen. Allerdings nicht, weil Williams klingt wie Drake. Und nein, auch nicht weil Williams so schön traurig gucken kann wie Drake!
Ballad Of Benson Creek scheint wie eine Assoziation zu Drakes Voice From The Mountain. Eine Verkörperung dessen sozusagen. Denn müsste man beschreiben wie eben jene Stimme klingt - man sollte diesen Hayward Williams Song zur Hand haben.

Diesen durch und durch spartanischen Einstieg relativiert Williams umgehend und nonchalant mit Redwoods - einem astreinen Americana-Stück wie es im Buche steht. Und als wäre es die einfachste Sache der Welt, klingt er dabei ein wenig wie David Munyon.

Spätestens bei You Were Right ist es dann soweit: man ist bis über beide Ohren verliebt in Williams' Musik. Und der? Bedankt sich in der Art eines Vollblut-Musikers mit weiteren Song-Perlen. Damit bringt er wie nebenbei ein gesammeltes Blues, Country, Folk und Rock-Repertoire zum erschüttern, weil dieser Mann einfach alles kann.

Kristin Sperling, 21.04.2008

 

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