Headstones

Love + Fury


CD-Review

Reviewdatum: 30.09.2013
Jahr: 2013
Stil: Alternative Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Headstones
Love + Fury, Frostbyte Media, 2013
Hugh DillonGesang & Mundharmonika
Trent CarrGitarre & Gesang
Tim WhiteBass
Dale HarrisonSchlagzeug
Gastmusiker
Steve CarrPiano
Osa CampbellGitarre
Devin RobertsonGesang
Vince MaleGesang
Produziert von: Hugh Dillon & Chris Osti Länge: 32 Min 56 Sek Medium: CD
01. changemyways07. gobacktheotherway
02. longwaytoneverland08. SOS
03. finalanalysis09. binthiswayforyears
04. farawayfromhere10. outtamyleague
05. dontfollowtheleader11. midnightofthislife
06. astronaught

Bei HEADSTONES handelt es sich um eine Band aus Kingston, Ontario, Kanada, die bereits seit 1987 existiert. Mit "Love + Fury" legen sie ihr mittlerweile sechstes Album (wenn man mal das Best-Of-Werk “The Greatest Fits“ nicht mitzählt) vor. Es ist zudem das erste Studiowerk der Band seit zehn Jahren. Dabei hat sich ihr Erfolg bislang überwiegend auf ihr Heimatland beschränkt. Ihr Frontmann, Hugh Dillon, ist zudem als Schauspieler in diversen Filmen und Serien zu sehen gewesen. Aber seine erste Liebe war eben die Musik und so reformierte sich die Band nach einer achtjährigen Pause im Jahr 2011 wieder.

Auf "Love + Fury" präsentieren HEADSTONES wie schon in der Vergangenheit eine bunte Mischung aus verschiedenen Musikstilen. Stellenweise kann man sich dabei nicht des Eindrucks erwehren, dass sich hier verschiedene Bands zusammen getan hätten, um eine CD aufzunehmen. Von modernem Alternative Rock (changemyways), über klassischen Punk (dontfollowtheleader, outtamyleague) oder Referenzen an so unterschiedliche Künstler wie DANKO JONES (binthiswayforyears) und die ruhige Variante der RED HOT CHILI PEPPERS (astronaught) bis hin zu leichten Americana-Einflüssen à la Tom Waits (midnightofthislife) ist hier alles vetreten. Sogar eine Punk-Variante des ABBA-Klassikers SOS hat die Band für das Album eingespielt.

Durch diese stilistische Bandbreite spricht die Band zwar auf der einen Seite eine ganze Menge potenzieller Zuhörer an, aber andererseits wirkt das Album dadurch auch manchmal etwas zerfahren. Dabei machen sich die einzelnen Songs wie farawayfromhere, dontfollowtheleader, astronaught, binthiswayforyears oder midnightofthislife jeweils für sich betrachtet eine wirklich ansprechende Figur. Wer es musikalisch also gerne breit aufgestellt mag, der wird bei HEADSTONES bestens bedient.

Marc Langels, 25.09.2013

 

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