Hellfire Society

The Angry Army

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.07.2009
Jahr: 2009
Stil: Elektro Metal

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Hellfire Society Homepage



Redakteur(e):

Martin Schneider


Hellfire Society
The angry army, Hellfest Records, 2009
DavidVocals, Guitars, Programming, Mixing
TraumaBass, Acoustic guitars
AK-47Live guitars
B3NLive electronics, Effects, Samples
Produziert von: Hellfire Society Länge: 46 Min 32 Sek Medium: CD
01. The angry army08. Rise
02. Angel09. Die
03. Run rabbit run10. Seed of discord
04. Hell-o11. Clothes, boots and tortured souls
05. Just a rockstar12. Too late
06. Mad about you13. Bang bang (live)
07. Gas room

Zunächst wirkt das aktuelle Album von HELLFIRE SOCIETY reichlich unscheinbar, einfach eine weitere Scheibe bei dem eine Band Modernen Metal und Elektro mit der räudigen Energie des Punk kreuzt und durch einen druckvollen Sound aufhorchen lässt.

Doch der erste Eindruck täuscht. "The angry army" ist ein Album, dass mit jedem Hördurchgang wächst und schnell das Gefühl vertreibt, die Italiener würden lediglich versuchen sich in der Schnittmenge von KMFDM, MINISTRY und OFFSPRING einnisten wollen.

Vielmehr findet sich auf "The angry army" die Aggressivität und Energie die MARILYN MANSONs "Eat me, drink me" über weite Strecken vermissen ließ. Bei intensiverer Auseinandersetzung mit der Band wird deutlich, dass die stilistische Verwandtschaft zum amtierenden Gottkaiser des Schockrocks vor allem darauf zurückzuführen ist, dass man die gleiche Inspirationsquelle anzapft.

HELLFIRE SOCIETY haben ihre tägliche Dosis ALICE COOPER wohl genauso schon mit der Muttermilch verabreicht bekommen und viele Songs von "The angry army" - man betrachte nur einmal exemplarisch Just a rockstar oder Rise - klingen wie eine konsequente Fortsetzung von "Dragontown" oder "Brutal planet", mit erhöhtem Elektro-Anteil.

Auch wenn HELLFIRE SOCIETY überwiegend ein forsches Tempo vorlegen haben sie ihre besten Momente, wenn sie ein wenig den Fuß vom Gas nehmen und wie bei Mad about you oder Too late verstärkt auf Atmosphäre setzen. Es lohnt sich definitiv auch die infantile Pause bis zum Hidden track Bang bang, einer Liveversion des Cher/Nancy Sinatra-Klassikers, auszusitzen.

Insgesamt entwickelt sich "The angry army" im Laufe der Zeit zu einem richtig guten Album, weitaus stärker und überzeugender, als es zunächst den Anschein hatte.

Martin Schneider, 21.07.2009

 

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