Hellride

And Then The Earth Moved

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.03.2003
Jahr: 2002

Links:

Hellride Homepage



Redakteur(e):

Epi Schmidt


Hellride
...And Then The Earth Moved..., White Jazz Records, 2002
Peter Boström Lead Vocals, Bass
Peter "Evil" Vegem Lead Guitar, Backing Vocals
Claes Engström Lead Guitar, Backing Vocals
Kenneth Vidjeskog Drums, Percussion, Backing Vocals
Produziert von: Hellride & Fredrik Reinedahl Länge: 33 Min 25 Sek Medium: CD
1. Tempting Ways6. Revolution
2. I Survived Yesterday7. No One But You
3. Watch It Go8. Time To Move
4. Instant Lazy Boom9. The Great Deceiver
5. Rivers Long Gone Dry

Seit 1997 existieren HELLRIDE, deren Mastermind Peter "Evil" Vegem ist. Deswegen firmiert die Band wohl immer noch als norwegische Band, obwohl das Line-Up nach einigen Umbesetzungen mittlerweile drei Schweden aufweist.
"...and then the earth moved..." ist bereits die sechste Veröffentlichung von HELLRIDE und bringt in etwas über einer halben Stunde neun Songs. Das lässt natürlich schon auf Punk-Rock schließen - und die Vermutung trügt nicht. Ist aber nur die halbe Wahrheit!

Bereits der erste Song Tempting Ways kracht gewaltig los und erinnert mich etwas an die Coverversion von Tie Your Mother Down von TED NUGENT und MOTÖRHEAD. Da kommt schon gleich Stimmung in die Bude. Es geht im Prinzip schon Richtung Punk, allerdings weißt jeder Song wenigstens ein ordentliches Gitarren-Solo auf und zwar richtig gute!

Bei I Survived Yesterday fühle ich mich an die REPLACEMENTS erinnert.
Der Sound der CD kann einen gewissen Demo-Charme nicht verleugnen aber man gewöhnt sich eigentlich schnell dran.

Balladen? Fehlanzeige! Es wird höchstens mal kurzfristig ruhiger im Mittelteil. Wie etwa bei dem riffbetonten Instant Lazy Boom, bei dem mich die Vocals ganz schön an OZZY OSBOURNE denken lassen.
Im Verlauf der CD fallen mir überhaupt immer mehr Vergleiche zu britischen Gruppen, vornehmlich zu NWOBHM-Zeiten ein. So ist eine Ähnlichkeit von No One But You zu JUDAS PRIESTs Running Wild durchaus vorhanden.
Auch die beiden letzten Songs sind gute Riff-Rocker, denen der "LP"-Sound der CD sogar fast entgegen kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch manchem METALLICA-Fan (bevor die zur Mainstream-Band verkamen) gefällt.

Punkrock also nur bedingt - trotzdem dürfte live wohl Pogo garantiert sein.

Epi Schmidt, 26.03.2003

 

(C) 2008 - 2019 by Hooked on Music