High On Fire

Death Is This Communion

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.09.2007
Jahr: 2007

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Death Is This Communion, Relapse Records, 2007
Matt Pike Vocals & Guitar
Jeff Matz Bass
Des Kensel Drums
Produziert von: Jack Endino Länge: 56 Min 45 Sek Medium: CD
1. Fury Whip7. Rumors Of War
2. Waste Of Tiamat8. DII
3. Death Is This Communion9. Cyclopian Scape
4. Khanrad's Wall10. Ethereal
5. Turk11. Return To NOD
6. Headhunter

Mit "Death is This Communion" liefern HIGH ON FIRE das passende Album zum Weltuntergang. Kuschelig wie eine Panzerfaust und melodiös wie ein herandonnerndes Heer (beim Cover muss man ja auch schon irgendwie an "Orks" denken) ist das Stoner, wie er metallischer nicht sein könnte: Laut, aggressiv und wütend. Brüllend marschieren Fury Whip oder Rumors Of War aus den Boxen. Während Death is This Communion und Etheral wuchtige, hypnotisch.doomige Riffs auffahren.

Matt Pike, jüngst vom guten alten "Rolling Stone" unter die Top 20 der neuen Gitarrengötter gewählt (und dabei in illustrer Gesellschaft mit Tom Morello von AUDIOSLAVE, Adam Jones von TOOL, Warren Haynes von GOV'T MULE, aber auch John Mayer und John Frusciante), spielt nicht nur ein heftiges Brett, sondern liefert erstaunlicherweise ein noch dreckigeres Sangesorgan als bei KALAS und klingt wie eine Kreuzung aus Lemmy Kilmister und Jaz Coleman von KILLING JOKE.

Einen kurzen Moment der Besinnung gibt es beim halbakustischen Instrumental Khanrad's Wall, bevor bei Turk aus dem Durchschnaufen wieder ein Wutschnauben wird. Angemessen in wuchtige Eleganz gegossen wurde die ganze metallische Pracht im übrigen von keinem Geringeren als Jack Endino, der ja schon mit NIRVANA und SOUNDGARDEN dem Seattle-Sound nachhaltig seinen Stempel aufgedrückt hat und zuletzt unter vielen anderen auch für ZEKE gearbeitet hat, deren Bassist Jeff Matz ja nun bei HIGH ON FIRE mit an Bord ist. Eine echte Keule, diese Scheibe und neben den Metalheads allen Stonerfans empfohlen, die es auch etwas deftiger vertragen können.

Ralf Stierlen, 18.09.2007

 

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