High Reeper

High Reeper

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.04.2018
Jahr: 2018
Stil: Doom, Stoner Rock

Links:

High Reeper Homepage

High Reeper @ facebook



Redakteur(e):

Marc Langels


High Reeper
High Reeper, Heavy Psych Sounds, 2018
Zach ThomasGesang
Pat DalyGitarre
Andrew PriceGitarre
Shane TrimbleBass
Ron “Napz” MosleySchlagzeug
Produziert von: Shane Trimble Länge: 39 Min 31 Sek Medium: CD
Seite 1Seite 2
01. Die Slow06. Weed & Speed
02. Chrome Hammer07. Double Down And Let It Ride
03. Soul Taker08. Black Leather (Chose Us)
04. High Reeper09. Friend Of Death
05. Reeper Deadly Reeper

Gegründet wurde HIGH REEPER eigentlich im Jahr 2016 als reines Studioprojekt, aber HIGH REEPER entdeckte recht schnell, dass die gemeinsamen Kompositionen auf die Bühnen dieser Welt gehörten. Denn das Material der Band aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania war einfach nicht – zumindest einmal nicht ausschließlich – dafür gemacht, irgendwo in einem Studio aufgenommen zu werden. Ihre Kombination aus Doom und Stoner Rock braucht auf die Energie, die nur bei Konzerten entsteht. Daher wurde aus HIGH REEPER eben schnell aus einem Projekt eine vollwertige Band.

Nun liegt das Debütalbum, das eigentlich schon im vergangenen Jahr erschien auch als Vinyl-Version vor – und mal ganz ehrlich diese Musik ist so Old School, dass sie am besten eben auch auf schwarze Scheiben gepresst werden muss. Das Werk ist natürlich unbetitelt. Darauf bieten HIGH REEPER ihre Version des modernen Stoner Rock- zahlreich garniert mit Doom-Versatzstücken der frühen BLACK SABBATH-Schule. Das erste Werk der Amerikaner kommt mit donnernden aber zumeist eher schleppenden Rhythmen mit einem dennoch treibenden Groove daher, darüber legen sie dann dann tonnenschwere Gitarren-Riffs und leicht der Welt entrückte Vocals von Zach Thomas. Ozzy, Tony, Geezer und Bill würden heute wohl kaum anders klingen, wenn sie ihre Karriere jetzt starten würden.

Ergo ist die Musik von HIGH REEPER ist nicht als „neu“ zu definieren und die Band bietet auch keinen wirklich eigenständigen Sound. Aber das, was HIGH REEPER an Originalität abgehen mag, das machen sie durch Leidenschaft und Energie wieder wett. Denn Kompositionen wie etwa Die Slow, Chrome Hammer, High Reeper, Reeper Deadly Reeper, Weed And Speed, Double Down And Let It Ride und Friend Of Death reißen den Hörer schnell mit sich und bestechen dabei durch ihre Energie und Leidenschaft. Das sind die Qualitäten, die dieses Album ausmachen. Und wem es genau darauf ankommt, der ist bei HIGH REEPER genau an der richtige Adresse.

Marc Langels, 07.04.2018

 

© 2008 - 2024 by Hooked on Music