House Of Mirrors

Desolation

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.03.2007
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Markus Hagner


House Of Mirrors
Desolation, Escape Music, 2006
Pekka RautiainenVocals
Jaakko NiitemaaGuitars
Jankke KuisminBass
Jussi MäkeläPercussions
Rasmus PuranenDrums
Jonne ValtonenKeyboards
Produziert von: Timo Haanpää Länge: 45 Min 42 Sek Medium: CD
1. Desolation7. Gone with the summer
2. Fallen leaf8. These chains
3. Broken soul9. Masquerade
4. Where are you now10. Sparks will fly
5. Waiting in the wings11. Heart to heart
6. On the red line

Auf ihrem Zweitwerk haben HOUSE OF MIRRORS härtetechnisch eine gehörige Kelle draufgepackt, behauptet zumindest das beigefügte Infosheet. Da die Kollegin Ilka bei ihrer Besprechung des Debüts "Nightflight to paradise" Vergleiche zu Bands wie TOTO oder JOURNEY zog, muss wohl was dran sein.

"Desolation" ist ein solides Melodic Rock Album der etwas forscheren Sorte und präsentiert uns eine Band, die unüberhörbar Wert auf Abwechslungsreichtum legt und deutliche Bestrebungen zeigt, sich von der breiten Masse abzuheben.

Hier etwas spröder Seventies-Rock (Stichwort URIAH HEEP), da ein Hauch progressive Verspieltheit, dazu etwas Bombast und Pathos, wie wir ihn von MAGNUM kennen und lieben und dann doch wieder Bezugnahme auf verhaltenere A.O.R.-Protagonisten wie STRANGEWAYS oder JOURNEY.

Zwischen schmachtenden Balladen und energischem Melodic Rock liegt ein weites Feld, das HOUSE OF MIRRORS nach Herzenslust beackern. Alles schön und gut, aber leider hat man das alles auch schon mal schöner und besser gehört.

Der gute Wille ist in jedem Ton erkennbar und kann HOUSE OF MIRRORS gar nicht hoch genug angerechnet werden, aber die Songs an sich sind einfach zu bieder um bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

"Desolation" erinnert mich fatal an die immer wiederkehrende Situation, wenn mein Haupttribünennachbar, der Waldaubruddler, nach einer misslungenen Offensivaktion meint: 'Ach komm, die Idee vom Akcay war doch gar nicht schlecht.' Nur, gut gemeint bedeutet eben tristen Regionalliga-Alltag, gut gemacht würde die Aufstiegshoffnungen nähren.

Übertragen auf HOUSE OF MIRRORS heißt das: "Desolation" ist ganz okay, aber es reicht einfach noch nicht zum wirklich großen Wurf. Vielleicht klappt es ja mit dem nächsten Album... beziehungsweise in der nächsten Saison.

Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 15.03.2007

 

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