Hubi Meisel

"Über Atlantis und EmOtions"

( English translation by Google Translation by Google )

Interview

Reviewdatum: 27.03.2004

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Redakteur(e):

Ralf Frank


Hubi Meisel
"?ber Atlantis und EmOtions", Interview

Hooked on Music: Zuerst mal ein paar biographische Fragen, wie alt bist Du, wo geboren, wer waren Deine Eltern etc. ?

Hubi Meisel 1976

Hubi Meisel: Ich werde diesen Sommer 30. Geboren wurde ich in Frankfurt (a. Main), bin aber im Allg?u aufgewachsen und 1996 nach M?nchen gezogen. Meine Mutter ist eine passionierte Dichterin und war fr?her Fotomodell. Mein Vater ist Arzt, aber mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand. Er hat mit Rock-Musik eher nicht so viel am Hut, aber meine Mutter f?hrt voll darauf ab (und das mit 64 Jahren!).

HOM: Wie bist Du zur Musik gekommen und was waren Deine bisherigen Projekte, Bands u.s.w.?

Hubi Meisel Silk'n'Rags

H.M.: Seit ich denken kann, versp?re ich eine gro?e Liebe zur Musik.
Gesungen habe ich eigentlich schon immer... 1986 haben mich dann Klassenkameraden auf Bands wie IRON MAIDEN, ACCEPT und AC/DC gebracht, und von da an galt mein Enthusiasmus den metallischen Kl?ngen. 1989 gr?ndete ich dann mit paar Kumpels die erste "Band", in der ich mich w?hrend der ersten Wochen als Schlagzeuger versuchte... jedoch waren bald alle anderen der Meinung, ich solle lieber das Mikro bedienen, was mir dann auch weitaus besser gefiel.

Hubi Meisel Triple X

In den folgenden Jahren haben wir eine ganze Menge Demo-Tapes aufgenommen... Mitte der 90'er war ich dann 3 Jahre Mitglied der Hardrock-Formation TRIPLE X und 1998 bin ich bei DREAMSCAPE eingestiegen. W?hrend unserer Zusammenarbeit haben wir die CD "very" ver?ffentlicht und neben etlichen Konzerten die 98'er Deutschlandtour von AXEL RUDI PELL als support act gespielt. Auf Grund musikalischer Differenzen trennten sich dann Mitte 1999 unsere Wege, und ich entschied mich schlie?lich f?r eine Solo-Laufbahn.

HOM: Was gibt's dar?ber hinaus zu erz?hlen, was nicht in Deiner Biographie steht?

Hubi Meisel Mistheria

H.M.: F?r das "Messenger of the Gods"-Album von MISTHERIA habe ich letzten Sommer Vocals & Lyrics f?r die Ballade Eternity beigesteuert. Mit dabei sind viele G?ste (wie z.B. Rob Rock), und die Scheibe kommt 2004 ?ber Lion Music raus. Abgesehen davon habe ich k?rzlich 3 Songs f?r das Projekt "Book of Reflections" aufgenommen, auf dem u.a. Andy Engberg (Ex-LION'S SHARE), Vitalij Kuprij und Lars Eric Mattson zu h?ren sein werden.

HOM: Warst Du fr?her eigentlich ein flei?iger Diskog?nger oder wie hast Du die Auswahl f?r "Cut" getroffen?

Hubi Meisel 2000

H.M.: Nein, wenn ich mal in Diskotheken ging, dann schon eher in Rock/Metal Schuppen... aber die POP-Songs der 80'er Jahre haben mir immer gut gefallen, da ich ja mit ihnen gro? geworden bin. Wenn ich die Songs heute im Radio h?re, mu? ich immer an meine Kindheit und fr?he Jugend denken... F?r meine erste Solo-CD "Cut" hab' ich mir einfach meine Lieblingssongs aus dieser Zeit rausgesucht und ihnen einen rockigen Anstrich verpasst.

HOM: Hast Du eigentlich noch mal versucht, die Rechte an den drei fehlenden "Cut" St?cken zu bekommen oder war das damals unwiderruflich abgewiesen?

H.M.: Nein, das habe ich nicht. Wenn ich ein Mega-Act w?re, dann h?tte ich diese 3 Genehmigungen sicher sofort bekommen. Bei solchen Firmen geht es meistens nur ums Geld und nicht um die Qualit?t der Umsetzung...

HOM: Auf Deiner fr?heren Website hast Du mal Andeutungen gemacht, wie Du zu deinem Fabel f?r Mozart gekommen bist, erz?hl doch mal!

Hubi Meisel Emotion

H.M.: Meine Mutter erz?hlt mir immer, dass sie mir bereits w?hrend ihrer Schwangerschaft st?ndig Mozart & Co vorgespielt hat. Wenige Stunden vor meiner Geburt meinte sie es dann ?brigens noch besonders gut mit mir und hat zur Feier des Tages eine Ma? Bock-Bier getrunken... gl?cklicherweise bin ich aber Musiker und nicht etwa Alkoholiker geworden... haha!
(An dieser Stelle fragt sich die Redaktion, ob es da kausale Zusammenh?nge geben k?nnte...)

HOM: Was wurde eigentlich aus der geplanten Prog/Rock-Oper "Orfeo"?

H.M.: Nachdem ich bereits eine Menge Zeit und Liebe in dieses Projekt investiert hatte, wurde vom italienischen Fadenzieher des Projektes ein riguroser Besetzungswechsel vorgenommen. Als ich dann die 2. Vorproduktion bekam, entsprach diese leider nicht mehr der Qualit?t des urspr?nglichen Materials. Somit habe ich mich dann schweren Herzens entschlossen, aus der ganzen Sache auszusteigen.

HOM: Dein neues Album "EmOcean" besch?ftigt sich mit der Legende um Atlantis, dem Bermuda-Dreieck sowie griechischer Mythologie, wie passt das zusammen?

H.M.: Es gibt nat?rlich verschiedene Herangehensweisen, sich dem Thema Atlantis zu n?hern. Ich habe mich f?r den Ansatz aus Platons unvollendeter Kritias entschieden, weil er mir am schl?ssigsten und glaubw?rdigsten erschien. Es gibt etliche Wissenschaftler, die annehmen, dass die Feld-Anomalien im Gebiet des Bermuda Dreiecks von Kristall-Pyramiden aus der Zeit der Atlanter hervorgerufen werden, die sich in diesem Gebiet des atlantischen Ozeans am Meeresgrund befinden sollen. Da ich mich bei den Schilderungen der Metropolis von Atlantis auf die "Kritias" berufen habe, lag es f?r mich quasi auf der Hand, die Story mit altgriechischer Mythologie zu verbinden!

HOM: Wie bist Du zu diesem Thema ?berhaupt gekommen?

H.M.: Das war eigentlich recht interessant. Nach "Cut" wollte ich eine deutlich progressivere CD aufnehmen, und plante definitiv ein Konzeptalbum. Die Grundidee und der Titel der CD entstanden sozusagen ?ber Nacht, denn ich hatte da einige sehr eindringliche Tr?ume. Am n?chsten Morgen wu?te ich einfach, dass es eine CD ?ber das Meer und die Geheimnisse der Unterwasserwelt werden wird. Danach habe ich mich an die Arbeit gemacht und mit den Recherchen begonnen, um der Fantasy-Story einen historischen und wissenschaftlichen Background zu verpassen.

HOM: Glaubst Du, dass Atlantis tats?chlich existiert hat?

H.M.: Wenn Du mich um meine pers?nliche Meinung fragst, dann w?rde ich das mit einem eindeutigen JA beantworten.

HOM: Es gibt ja die Theorie, dass bei der Niederschrift des Atlantis Berichts bzw. bei der ?bertragung vom ?gyptischen ins Griechische die Dezimalstellen falsch ?bersetzt worden sind, was sowohl Entfernung- wie Gr??en- und Zeitangaben betrifft, demnach h?tte Atlantis nicht 9.000 Jahre vor Plato sondern nur 900 Jahre vorher existiert und w?re anstatt 500 Km nur 50 Km gross gewesen, was sehr viel realistischer w?re. Demnach h?tte Atlanis auch durchaus im Mittelmeer, also diesseits der S?ulen des Herkules, liegen k?nnen.

H.M.: Bei meinen Nachforschungen bin ich unter anderem auch auf die von Dir erw?hnte Theorie gestossen, denn auch die Wissenschaftler sind sich ja untereinander ?berhaupt nicht einig. Allerdings kam es mir bei "EmOcean" nicht darauf an, die einzig richtige "Wahrheit" ?ber den Standort des Kontinents von Atlantis zu verk?nden... mein Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem philosophischen Aspekt. Dass bei der Niederschrift Fehler mit den Dezimalstellen gemacht wurden, kann nat?rlich sein... die Aussagen von Edgar Cayce hingegen (er datiert den Untergang von Atlantis auf 10.500 Jahre vor Christus), best?tigen wiederum eher die Aussage von Platons Kritias.

HOM: Gr?sse, Zeit und Lage w?rden dann auf die minoischen Inseln Kreta und Santorin hindeuten und sowohl mit dem Zeitraum ihres Untergangs als auch mit den Handelsbeziehungen zu ?gypten passen, die Solon erw?hnt. Auch passt die griechische Mythologie besser zum Mittelmeer als zum Bermuda-Dreieck, was h?tten Poseidon und seine S?hne dort zu suchen gehabt? Alle Pl?tze und Orte, die sonst die Sagen und G?tterwelt der griechischen Mythologie betreffen, lassen sich auch der historischen griechischen Welt der Antike zuordnen und auf den Mittelmeerraum beschr?nken?
(Offenbar haben sie gewissen Schreiberlingen im Ruhrgebiet auch Bockbier verpasst... Red.)

H.M.: Naja, w?rde meine Geschichte in Bayern spielen, k?nnte mir Poseidon auch im Starnberger See vorstellen... Poseidon, die Argonauten, die Aqua Phoenix, etc. dienen dem "EmOcean" Konzept lediglich als Spielfiguren der Handlung. Das Konzept ma?t es sich ja nicht an, ein wissenschaftliches Traktat zu sein, sondern "EmOcean" ist eine Fantasy-Story, die mit historischen, wissenschaftlichen und philosophischen Elementen versehen wurde, um die eigentliche Botschaft der CD unterhaltsam zu verpacken. Jeder kann und soll sich nat?rlich selbst mit der Materie auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden!

HOM: "EmOcean" ist ja auch irgendwie ein Wortspiel zu Emotion, was steckt dahinter und welche Botschaft verbindest Du mit dem Album?

H.M.: Ja, der Titel setzt sich aus den Worten "Emotion" und "Ocean" zusammen. Die Botschaft von "EmOcean" wird im Song Sapientiae Vitae (Weisheit des Lebens) erl?utert und erscheint eigentlich auf den ersten Blick recht simpel... aber wenn es an die Umsetzung geht, sieht es da schon ganz anders aus ;-)

HOM: Magst Du Computerspiele, z.B. "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" (soll ja auch demn?chst verfilmt werden)?

H.M.: Computerspiele sind eigentlich nicht so mein Ding. Ich verbringe jeden Tag etliche Stunden vor dem Bildschirm (entweder im Ton-Studio oder am Home-PC)... wenn ich da auch noch anfangen w?rde zu spielen, bek?me ich wahrscheinlich bald viereckige Augen.

HOM: Worum dreht's sich bei Deinem fr?heren Projekt MAEVE OF CONNACHT, das klingt ja mehr keltisch, wie schl?gst Du den Bogen zu Atlantis, gibt es da einen Zusammenhang Deiner Meinung nach?

H.M.: Nein, da besteht ?berhaupt kein Zusammenhang. Dieses Projekt erschien 2001 und ich habe lediglich als Gasts?nger die Vocals und Texte beigesteuert. Das Projekt selbst stammt nicht von mir.

HOM: So hatte ich das gar nicht gemeint, sondern es gibt ja Forscher, die die fr?hen Kelten mit angeblichen ?berresten der Atlanter in Verbindung bringen, so z.B. bei Stonehenge etc.?

H.M.: Soweit ich wei?, gibt es ja eine Theorie, nach der keltische Druiden Stonehenge erbaut haben sollen. Allerdings lassen Radiokarbon-Messungen ja keinen Zweifel daran, dass Stonehenge ca. 3.500 v.Chr. - 1.500 v. Chr. entstand, und die Kelten kamen ja erst deutlich sp?ter (ca. 500 v. Chr.) nach England. Die perfekte Symmetrie von Stonehenge k?nnte nat?rlich ein Hinweis auf eine etwaige "Verwandtschaft" zu den Atlantern und ihrer kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklung sein... einen letztendlichen Beweis f?r diesen Zusammenhang kann man wohl nicht so leicht liefern.

HOM: Du nennst als eine Deiner Quellen zu Deinem "EmOcean" Konzept das Medium Edgar Caice. Au?erdem haben sich viele bekannte Okkultisten wie Madam Blavatsky, Rudolf Steiner oder Scott-Elliott (alles auch Mitglieder der theosophischen Gesellschaft) mit Atlantis besch?ftigt. Interessierst Du Dich selbst f?r Esoterik?

H.M.: Also ich geh?re bestimmt nicht zu den Leuten, die auf Esoterikmessen rennen, einen tachyonisierten Regenbogenschal tragen und sich hinter jedes Ohr ein R?ucherst?bchen stecken... Die meisten Menschen glauben, dass es nur das gibt, was sie sehen und beweisen k?nnen. Es gibt jedoch m.E. viele Dinge, die weitaus komplexer und ?bersinnlicher sind, als dass man sie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft erkl?ren k?nnte. Philosophische und spirituelle Themen interessieren mich daher sehr... aber mit dem Begriff Esoterik verbinde ich eher die kommerzielle und teilweise recht unseri?se Ausschlachtung dieser Themen.

HOM: Erz?hl uns doch ein bisschen zu den Musikern die Du f?r "EmOcean" verpflichten konntest, mit einigen hast Du ja auch fr?her schon zusammen gearbeitet, wie z.B. mit Marcel Coenen.

H.M.: Auf "EmOcean" habe ich ein echtes Dream-Team mit an Board: Neben Marcel Coenen, der ja schon auf "Cut" gespielt hatte, arbeitete ich sehr eng mit dem Franzosen Vivien Lalu zusammen, der die instrumentale Musik nach meinen Vorgaben komponiert und gemeinsam mit mir arrangiert hat. Mein Freund Daniel Flores aus Schweden (MIND'S EYE) hat die Drums eingespielt und Jean B. Affonco aus Paris spielte den Bass ein. Auf den 2 Bonustracks Crystal Moon und Tears of an Enchanted Sea hat Joop Wolters aus Holland Bass und Gitarren eingespielt. Wie man sieht, handelt es sich also um eine sehr bunt gew?rfelte und internationale Truppe.

HOM: Was sind Deine zuk?nftigen Projekte und Pl?ne, wird man Dich z.B. auch mal live erleben in n?chster Zeit?

H.M.: Live-Aktivit?ten mu? ich leider erst mal hinten anstellen, da meine Musiker aus 4 verschiedenen L?ndern kommen und die Kosten f?r eine Tour daher momentan zu hoch w?ren. Ich liebe es live zu singen und ich bin mir sicher, dass es eines Tages Sinn macht, zu touren... aber nach der Promotion von "EmOcean" werde ich mich erstmal darauf konzentrieren, ein neues Album zu produzieren.
Als Support Act einer gro?en Gruppe zu spielen und dann jeden Abend nur ein paar einzelne Songs zu performen, w?rde mir irgendwie auch nicht gefallen, da die Songs auf "EmOcean" einfach zusammengeh?ren.

HOM:Da stimme ich Dir zu, aber die Liveumsetzung des "EmOcean" Konzeptes k?nnte ich mir schon sehr interessant vorstellen und z.B. Arjen Lucassen hat es ja mit seinem STAR ONE Projekt vorgemacht, dass es geht. Du solltest die M?glichkeit vielleicht nicht komplett verwerfen, oder?

H.M.: Nein, verworfen ist es garantiert nicht! Aber wenn man "EmOcean" auf die B?hne bringt, dann mu? ich mich bei der Umsetzung auch mit der Show von z.B. Arjen Lucassen messen lassen und deswegen lass ich das vorerst mal sch?n bleiben! Halbe Sachen liegen mir nicht und ich habe nun mal nicht das Budget von Arjen & Co. zur Vef?gung. Aber ich werd's mir nat?rlich im Hinterkopf bewahren, und da ich noch lange Musik machen werde ist sowas nur eine Frage der Zeit!

HOM: Was denkst Du als ernsthafter Musiker, wenn Du Sendungen wie "Deutschland sucht den Superstar" oder andere Casting-Shows siehst?

H.M.: Ich mu? gestehen, dass ich mir einige Sendungen der ersten Staffel angesehen habe. Ich konnte es kaum glauben, dass sich da M?dchen und Jungen vor so eine Jury stellen und sich dann auch noch gnadenlos abwatschen lassen. Man sollte sich mal ?berlegen, ob "kompetente" Leute wie Bohlen & Co. mit dieser Sendung nicht reihenweise junge und teilweise talentierte Menschen regelrecht kaputt machen (ich meine jetzt nicht nur diejenigen, die ausgew?hlt und markttechnisch ausgebeutet wurden). Ich bin mir sicher, dass viele dieser jungen Leute nach so einem Casting nach Hause gehen und nie wieder singen wollen, weil sie das Gef?hl haben, eine Niete zu sein. Diese Form des Sadismus mag zwar der Masse der Zuschauer gefallen, ist m.E. aber - vom moralischen und k?nstlerischen Standpunkt aus betrachtet - ein Armutszeugnis.

HOM: Wie stehst Du zur derzeitigen Misere der Musikindustrie? Sind da Deiner Meinung eher hausgemachte Managementfehler die Ursache oder ist der private Downloader und Brenner nicht nur ausgemachter S?ndenbock sondern tats?chlich Schuld an den finanziellen Einbr?chen der Majors?

H.M.: Die Misere ist wahrscheinlich hausgemacht. Die Musikindustrie hat viele Fehler begangen... Der Endverbraucherpreis von CDs ist teilweise einfach zu teuer. Wer hat schon das Geld um bei dieser Masse an CDs, die jeden Monat erscheinen, gleich mehrere Alben zu kaufen? Da hilft meiner Meinung nach nur ein Umdenken der Industrie.und generell halte ich es f?r einen ausgemachten Bl?dsinn, den privaten MP3-User als Kriminellen abzustempeln.
Man sollte MP3-Downloads nicht pauschal verteufeln. Ich biete von meinem neuen Album auch einen ganzen Song zum kostenlosen Download an. Wenn einem ein MP3 wirklich gef?llt, dann wird man fr?her oder sp?ter die echte CD kaufen. Die Soundqualit?t von MP3s ist ja nicht gerade berauschend und ein Booklet oder ein Digipack sind doch auch noch eine Ecke attraktiver als eine selbstgebrannte CD.
Ich habe neulich geh?rt, dass die amerikanische Musikindustrie versucht hat, die Einbr?che der Verk?ufe zu kompensieren, indem sie die Verkaufspreise deutlich gesenkt haben. Diese Politik scheint aufzugehen, da die Leute daraufhin wie bl?d anfingen CDs zu kaufen.

HOM: W?rdest Du gerne noch was loswerden was ich Dich bisher nicht gefragt habe?

H.M.: N?, Du hast mich ja bereits ordentlich gel?chert... haha!

H.M.: Ich m?chte aber noch alle Leser vom Hooked on Music ganz herzlich gr??en und danke Euch f?r Euer Interesse!

HOM: Vielen Dank, dass Du Dir f?r uns und unsere Leser die Zeit genommen hast, war sehr aufschlussreich und hat Spa? gemacht und macht dem ein oder anderen Leser vielleicht Lust auf "EmOcean".
In diesem Sinne.

Ralf Frank, 27.03.2004

 

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