I See Hawks In L.A.

New Kind Of Lonely


CD-Review

Reviewdatum: 25.03.2012
Jahr: 2012
Stil: Americana

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Redakteur(e):

Michael Masuch


I See Hawks In L.A.
New Kind Of Lonely, Blue Rose Records, 2012
Rob WalterLead Vocals, Guitar
Paul LacquesGuitar, Dobro, Vocals
Paul MarshallAcoustic Bass, Electric Bass, Vocals
Special Guests:
Gabe WitcherFiddle
Cliff WagnerBanjo
Richie LawrenceAccordion
Dave RavenDrums
Bubba HernandezBackground Vocal (Track 9)
Produziert von: I See Hawks In L.A Länge: 54 Min 40 Sek Medium: CD
01. Bohemian Highway08. Big Old Hypodermic Needle
02. Dear Flash09. River Run
03. The Spirit Of Death10. Highland Park Serenade
04. New Kind Of Lonely11. Younger But Wiser
05. I Fell In Love With The Grateful Dead12. Hunger Mountain Breakdown
06. Mary Austin Sky13. Your Love Is Going To Kill Me
07. Mary Austin Sky14. If You Lead I Will Follow

Wer dem Westcoast Country Feeling der (liebevoll abgekürzten) ISHILA nicht schon seit dem Best of "Shoulda Been Gold 2001-2009" erlegen ist, hat hier, mit ihrem mittlerweile 5. Studioalbum, das nun beim deutschen Blue Rose Label erscheint und mit dem sympathischen, warmen Sound von Joe Gastwirt (Tom Petty, CSN&Y etc) überzeugt, erneut Gelegenheit dazu, die zumindest in USA hofierte Band erneut kennen zu lernen.

Widerum schaffen es Rob Waller und Paul Laques mit ihren Songs beim geneigten Zuhörer Tiefenentspannung hervorzurufen. Mit angenehm sonorer Stimme schaffen I See Hawks mal mit feinsinnigem Harmony Gesang bei Spirit Of Death und hübsch gezupften Gitarren und Violine auch selbst den taktresistentesten Menschen in Schwung zu bringen.

Bei I Fell in Love with Grateful Dead beweist die Band Witz und Charme, brilliert sie mit Akustikgitarren und Akustikbass und zaubert einen hübschen Liebesbeweis an die verehrte Band von Jerry Garcia.
Sicherlich können ISHILA ihre Roots, und das ist auch gut so, nicht verbergen, lehnen sie sich doch ebenso an die melodieschwangeren Vorbilder von POCO, NITTY GRITTY DIRT BAND oder den NEW RIDERS an, wenn sie mehrstimmig sowohl ihr Mary Austin Sky anstimmen, oder im folkigen Run River Run gemütliche Lagerfeuerstimmung samt mitgebrachtem Stockbrot herauf beschwören.

"New Kind Of Lonely" ist als Albumtitel diesmal Programm, beschränkt sich die Band doch ausschließlich auf sparsam und gut durchdachte Songs, die aber ganz und gar überzeugend rüberkommen und mit der ganzen Bandbreite von Gitarren, Banjos, Akkordeon und Violine und zudem mit überzeugenden Harmony Vocals zu Gehör gebracht werden.

ISHILA werfen hier großes Gefühls Kino in die Waagschale, das sowohl in den schier endlosen Weizenfeldern des mittleren Westens, wie auch auf dem sonnigem Highway oder am kuscheligen Lagerfeuer überzeugend funktioniert! Empfehlenswerte Platte.

Michael Masuch, 14.03.2012

 

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