Ilium

Ageless Decay

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.10.2009
Jahr: 2009
Stil: Melodic Power Metal

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Ilium
Ageless decay, Escape Music, 2009
Mike Di MeoVocals
Jason HodgesGuitar
Adam SmithGuitar, Bass, Keyboards
Tim YatrasDrums
Produziert von: Adam Smith Länge: 68 Min 05 Sek Medium: CD
01. Mothcaste07. Ageless decay
02. Hibernal thaw08. Eocene dawning
03. Tar pit09. Fragmented glory
04. Omnipaedia10. The neo-mortician
05. Xerophyte11. The little witch of Madagascar
06. Nubia awakes12. Idolatry

"Ageless decay" ist das vierte Album von ILIUM und wem es mal extrem langweilig ist, der darf gerne versuchen die unzähligen Lineup-Wechsel der letzten Dekade nachzuvollziehen, die in liebevoller Kleinarbeit auf der MySpace-Site der Australier aufgeführt sind.

Hat man allerdings ein Faible für traditionellen, melodischen Powermetal, dann ist es sicher sinnvoller die Irrungen und Wirrungen vergangener Tage einfach auf sich beruhen zu lassen und sich einfach über dieses gelungene Album zu freuen.

ILIUM lassen immer wieder aufhorchen, sei es durch überraschende Keyboardsequenzen, die gelungene Gitarrenarbeit von Jason Hodges und Adam Smith, die bisweilen an Axel Rudi Pell oder einen mannschaftsdienlichen Yngwie Malmsteen erinnert oder durch die überzeugenden Vocals von Mike DiMeo, der stilistisch sowohl Ronnie James Dio als auch Jorn Lande nahe zu stehen scheint.

DiMeo? War da nicht mal was? Richtig. Der Jung ist sowohl schon als Frontman von RIOT 1994 bis 2006, als auch als Lande-Vertreter bei MASTERPLAN in Erscheinung getreten, was die auftretenden Assoziationen durchaus nachvollziehbar macht.

"Ageless decay" spricht vor allem an die Anhänger der aufgeführten Interpreten an. Stilistisch werden keine großen Überraschungen geboten, was die Klientel allerdings kein bisschen stören dürfte. Besonders erfreulich ist allerdings, dass ILIUM, selbst wenn sie das Gaspedal ordentlich durchtreten, sich nicht auf billige Trallala-Refrains einlassen und sich so als eine ernsthafte Alternative zu den unzähligen Behütern des Kinderlied-Metals positionieren.

Songs wie The little witch of Madagascar und Mothcaste haben durchaus Klasse und echte Ausfälle im Songwriting sucht man vergeblich. Das alles macht "Ageless decay" zu einem der besseren Powermetal-Alben der jüngeren Vergangenheit, ohne dass wir deswegen gleich einen neuen Klassiker ausrufen wollen.

Martin Schneider, 30.09.2009

 

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