Induction

Induction

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 18.10.2019
Jahr: 2019
Stil: Power Metal
Spiellänge: 57:06
Produzent: Eike Freese

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Promotion: Netinfect


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Blind Guardian

Stratovarius

Titel
01. A Message In Sand
02. By The Time
03. Pay The Price
04. The Outwitted Consecration
05. Hiraeth
06. Mirror Make Believe
 
07. At The Bottom
08. The Riddle
09. A Nightmare‘s Dream
10. My Verdict
11. Sorrow‘s Lullaby
Musiker Instrument
Nick Holleman Gesang
Martin Beck Gitarre
Tim Hansen Gitarre
Werner Erkelens Bass
Sean Brandenburg Schlagzeug

Hinter dem Namen INDUCTION verbirgt sich ein neues musikalisches Projekt aus dem Bereich symphonischer Power Metal. Initiiert wurde die Band von dem tschechischen Gitarristen Martin Beck, der erste Songs zusammen mit dem Franzosen Peter Crowley komponierte. Das war im Jahr 2015. Dabei entstanden Lieder, die das beste aus den beiden musikalischen Welten der Komponisten verbanden: auf der einen Seite der treibende Metal-Einfluss von Beck und auf der anderen die epischen und symphonischen Klangwelten von Crowley und vereint in einem extrem dichten und fetten Sound, an dem die Band rund 14 Monaten zusammen mit dem deutschen Produzenten Eike Freese in den Hamburger Chameleon Studios feilte.

Aber zwei Mann sind keine Band und da Crowley seine Rolle auch eher unterstützend definiert, benötigte Beck zunächst einmal die passenden Mitstreiter. Die fand er in dem deutschen Gitarristen Tim Hansen, der auch gleich seinen Teil zum weiteren Songwriting für das Debüt beitrug. Der Rest der Band wurde aus den Niederlanden „importiert“. Die Rhythmus-Sektion besteht aus Werner Erkelens am Bass und Sean Brandenburg am Schlagzeug. Die wichtige Position am Mikrofon wurde Nick Holleman anvertraut, der schon bei VICIOUS RUMORS seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte.

Herausgekommen ist dabei eine rundum gelungene Scheibe, der man die investierte Zeit auch wirklich anhört. Das sieht wohl auch Band-Kopf Martin Beck so, der sich vorab schon wie folgt äußerte: „Ich hatte bereits eine Vision, wie die Songs auf unserem Debüt Album klingen sollten und ich bin glücklich, dass es noch beeindruckender geworden ist, als ich dachte. Das Schreiben der ersten Lieder begann bereits 2015. Von allen Demos, die ich hatte, habe ich insgesamt sieben mit Peter Crowley für dieses Album fertiggestellt. Unser Ziel war es, eine gewisse Vielfalt zu erlangen, so dass die Song Struktur jedes Liedes etwas Spezielles aufweist. Ich wollte einen Kontrast zwischen den Songs, um jedem die Möglichkeit zu geben, sein Lieblingslied oder zu mindestens Teile davon auszusuchen“.

Das ist der Band denn auch gelungen. Die Lieder sind allesamt wirklich sehr beeindruckend ausgefallen und dürften jeden Fan des symphonischen Power Metal begeistern. Natürlich sind auch akustische Parallelen zu Bands wie etwa STRATOVARIUS nicht von der Hand zu weisen, aber Hollemans Stimme sorgt dafür, dass keine Verwechslungen vorkommen werden. Und auch die von Crowley produzierten Orchester-Sounds setzen sich deutlich davon ab und erinnern dann klanglich eher etwas an BLIND GUARDIAN. Mit Tim Hansen wurde zudem ein Schuss Progressivität in den kreativen Prozess gebracht, der sich in den Liedern The Riddle, My Verdict und Sorrow’s Lullaby niederschlug.

All das steht INDUCTION dabei sehr gut zu Gesicht. Ebenso wie das starke Cover-Artworkvon Stan Decker, das sich auch prächtig auf Merchandise-Artikeln wie etwa T-Shirts machen wird. Mit ihrem „Pharao“ haben INDUCTION eine passende Antwort auf IRON MAIDEN und ihren ständigen Begleiter Eddie, Vic Rattlehead von MEGADETH sowie ICEAD EARTH mit Set Abominae. Dadurch wird ein beeindruckendes Debüt-Album einer sehr vielversprechenden jungen Band.

 

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