Insania

Fantasy - A New Dimension

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.05.2003
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Insania (Stockholm)
Fantasy - A new dimension, No Fashion Records/MNW, 2003
Ola HalénVocals
Hendrik JuhanoGuitars
Niklas DahlinGuitars
Tomas StoltBass
Patrik VästiläKeyboards
Mikko KorsbäckDrums
Produziert von: Mikko Karmila Länge: 64 Min 48 Sek Medium: CD
1. Introduction7. Face the king
2. Life after life8. Fantasy
3. Illusions9. Vengeance
4. Carry on10. Mankind
5. Master of my mind11. Reflections of mine
6. Universe

'Ey, was läuft denn da? Geile Mucke!'
'Ja, klar! Das ist... Ich komm gerade nicht drauf. Warte ich schau mal nach... Das ist die neue EVILFIREDRAGONSLAYERSWORD!'
'Ach, Stimmt. Das Teil hab ich ja auch zu Hause'!

Ich mach jede Wette, einen Dialog der Art hat jeder, der zumindest eine leichte Affinität zu melodischem Power Metal hat, mich selbstredend eingeschlossen, schon einmal mitgemacht.

Das grundsätzliche Problem liegt auf der Hand. Der Markt ist hoffnungslos mit Bands übersättigt, die sich stilistisch nur marginal unterscheiden.

INSANIA (Stockholm) - zur Abgrenzung von den gleichnamigen deutschen Kollegen - tragen nicht unbedingt zur Entspannung der gegenwärtigen Situation bei. Die stilistischen Parallelen zu STRATOVARIUS, GAMMA RAY, SONATA ARCTICA, EDGUY, THUNDERSTONE, IRON SAVIOR und wie sie alle heißen sind nicht zu überhören.

Dabei sind die Schweden ein ganz ordentlicher Vertreter dieser Gattung. Sie verfügen über einen guten Sänger, ihre Gitarrenhexer und Keyboardmagier liefern sich fulminante Duelle und die Rhythmsection prescht tapfer nach vorne.

Die Songs bewegen sich überwiegend im Uptempo-Bereich und strotzen nur so vor fröhlichen, eingängigen Melodien.

Man muss INSANIA jedoch attestieren, dass sie auf "Fantasy - A new dimension" um ein eigenes Profil bemüht sind. Dies äußert sich vor allem in den immer wieder auftauchenden ausgedehnten Instrumentalpassagen. Diese warten mit einigen überraschenden Wendungen innerhalb der Kompositionen auf und verleihen der Band sogar einen leicht progressiven Anstrich. Auch nach mehreren Hördurchgängen stößt man immer wieder auf liebevolle Details, mit denen sich INSANIA zumindest ein klein wenig von der Masse ähnlicher Bands abheben.

Ob das allerdings ausreicht, um sich ein paar Krümel vom großen Kuchen zu sichern bleibt abzuwarten. Fans der erwähnten Bands sollten zumindest mal ein Ohr riskieren, denn sie haben mit Sicherheit schon für wesentlich schwächere Scheiben ihren Geldbeutel gezückt. Aber, auch das muss klar gesagt sein, in großartig neue musikalische Dimensionen stößt diese Veröffentlichung nicht vor.

Martin Schneider, 08.05.2003

 

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