Iskald

Nedom Og Nord

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.02.2014
Jahr: 2014
Stil: Black Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Iskald
Nedom Og Nord, Indie Recordings, 2014
Aage KreklingSchlagzeug
Simon LarsenGesang, Gitarre & Bass
Produziert von: Iskald Länge: 48 Min 18 Sek Medium: CD
01. A Fading Horizon04. The Silence
02. Underworldly05. Nidingsdad
03. Iskald06. Nedom Og Nord

Aus dem Norden Norwegens melden sich ISKALD, die Zwei-Mann-Band von Schlagzeuger Aage Krekling und Gitarrist, Bassist und Sänger Simon Larsen, mit einem neuen Opus zurück. Schon die beiden Vorgänger-Alben hinterließen einen mächtig ordentlichen Eindruck, den die Skandinavier mit dem aktuellen Werk “Nedom Og Nord“ nicht nur bestätigen, sondern sogar noch verstärken können.

Dabei klingt ihr typischer Black Metal genau so aggressiv und düster wie zuvor, aber Krekling und Larsen ist es gelungen, die Kompositionen noch eindringlicher zu gestalten. Damit wir uns nicht falsch verstehen, die Lieder auf “Revelations Of Reckoning Day“ und “The Sun I Carried Alone“ hatten es auch schon mächtig in sich und haben der Band ja auch schon eine beachtliche Fanbasis erspielt. Aber dennoch: man merkt dem neuen Album eine ganz besondere Konzentration auf die jeweilige Stimmung des Songs an.

Das führt dazu, dass die Lieder stellenweise etwas ausufernder und vertrackter erscheinen, aber das ist ja etwas, was ISKALD-Fans von den bisherigen Veröffentlichungen der beiden Norweger bereits kennen. Auf “Nedom Og Nord“ geht die Band eben noch einen Schritt weiter, ohne darüber die schwarz-metalische Basis ihres Sounds zu vergessen oder auch nur zu verwässern. Vielmehr sprühen die Lieder weiter von Düsternis, purer Aggression und Auflehnung gegen Konventionen. Eben so, wie es sein soll.

ISKALD setzen auf “Nedom Og Nord“ ihren Weg unbeirrbar fort. Dabei revolutionieren sie ihren Sound nicht, aber sie verfeinern ihn. Zudem trauen sie sich als Komponisten mittlerweile mehr zu. So schaffen sie es trotz vieler Brüche, wechselnder Dynamik und teilweise Verschiebungen in der Stimmung der Lieder, ihre Kompositionen dauerhaft spannend zu halten. Und sie geben ihren Liedern zunehmend Raum zur Entfaltung. Denn die 48 Minuten Spielzeit verteilen sich auf gerade einmal sechs durchweg spannende Lieder. So schaffen ISKALD ein neues packendes Black Metal-Kunstwerk für das 21.Jahrhundert.

Marc Langels, 03.02.2014

 

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