Jack Russell‘s GREAT WHITE

Once Bitten Acoustic Bytes

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.06.2020
Jahr: 2020
Stil: Akustik Rock
Spiellänge: 53:23
Produzent: Robby Lochner

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Plattenfirma: Cleopatra Records

Promotion: Gordeon Music


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Led Zeppelin

Great White

Titel
01. Lady Redlight
02. Gonna Getcha
03. Rock Me
04. All Over Now
05. Mistreater
 
06. Never Change Heart
07. Fast Road
08. Livin‘ On The Edge
09. Save Your Love
10. Babe (I‘m Gonna Leave You)
Musiker Instrument
Jack Russell Gesang
Robby Lochner Gitarre
Tony Montana Gitarre
Dan McNay Bass
Dicki Fliszer Schlagzeug

Viele Jahre lang war Jack Russell – genauer gesagt von 1982 bis 2010 – war Jack Russell der Frontmann der amerikanischen Hard Rock-Legende GREAT WHITE, mit denen er insbesondere bis Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre durchaus beachtliche Erfolge feiern konnte. Doch vor zahn Jahren kam der unschöne Split und seitdem gibt es zwei Inkarnationen des „Großen Weißen“: zum einen die Band mit den früheren Musikern und neuem Sänger sowie die Variante mit Jack Russell und seinen neuen Mitstreitern, diese nennt sich passenderweise Jack Russell‘s GREAT WHITE.

(Foto: Jaymz Eberly)

Dieses Quintett hat sich nun das 1987er Erfolgsalbum “Once Bitten“ vorgenommen und die neun Songs in rein akustischen Versionen neu eingespielt. Dadurch wird natürlich noch ein zusätzlicher Fokus auf die Stimme von Russell gelegt, der sich heute fast noch genau so smooth und mitreißend anhört wie damals als die Scheibe das erste Mal herauskam. Aber auch seine Band macht hier eine verdammt starke Figur. Man höre sich hier nur einmal die Gänsehaut-Variante von Rock Me an, die auch durch das neue akustische Arrangement fast noch stärker wirkt und mehr Eindruck hinterlässt als das ja ohnehin bereits begeisternde Original.

Allerdings ist das bei weitem nicht das einzige Highlight, denn natürlich sind Stücke wie Lady Redlight und Save Your Love ebenfalls wahre Klassiker – und ganz besonders letzteres unterstreicht dies hier in der intimen akustischen Variante erneut in ganz besonderer Art und Weise. Aber auch was Jack Russell‘s GREAT WHITE hier aus dem ja eher bieder komponierten All Over Now herausholen, das ist aller Ehren wert. Aber auch die furios vorgetragene Version von Mistreater dürfte jedem Fan wahrlich ein Hoch-Genuss sein. Und Lead-Gitarrist Robby Lochner brilliert auf der Scheibe dermaßen, dass man Mark Kendall keinen Moment vermisst – und das will wirklich etwas heißen.

Abgeschlossen – und man könnte auch sagen abgerundet - wird diese ohnehin schon fantastische Scheibe durch eine  sensationelle Version des LED ZEPPELIN-Tributs Babe (I‘m Gonna Leave You). Okay, das Stück heißt im Original Baby, I‘m Gonna Leave You und wurde nicht von Page, Plant, Jones und Bonham komposniert sondern von Anne Bredeon. Aber Jack Russell & Co. haben nartürlich hier das Vorbild der britischen Blues- und Hard Rock-Könige adaptiert und sie wahrlich maßstabsgetreu umgesetzt. Dabei zeigen sie auch aufs neue, dass niemand anders LED ZEPPELIN so originalgetreu nachspielen kann wie Jack Russell und seine Band, denn Russell hat exakt die passende Stimmlage und den richtigen Ausdruck.

“Once Bitten Acoustic Bytes“ ist ein absolut passender und würdiger Tribut an die eigene Band-Geschichte. Zudem wirken die Songs in der akustischen Adaption ansolut zeitlos und sollten so jeden Anhänger klassischer Rock-Musik begeistern. Als Schmakerl bekommt man dann auch noch eine intensive Variante des LED ZEPPELIN-Klassikers zu hören, die dem Album noch das i-Tüpfelchen aufsetzt. Und der geneigte Fan kann sich schon mal freuen, denn Russell hat angedeutet, sich nach “Once Bitten“ nun auch noch den Nachfolger “Twice Shy“ vorzunehmen.

 

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