Jacob Brass

Circletown

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.03.2021
Jahr: 2020
Stil: Singer-Songwriter
Spiellänge: 43:06
Produzent: Jacob Brass

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Redakteur(e):

Michael Koenig


s. weitere Künstler zum Review:

Katie Melua

Ron Sexsmith

Titel
01. Reason
02. Mystery Road
03. Lost In Beijing
04. Avalanche
05. Thailand
 
06. Circletown
07. Run Away
08. If We Don't Act Now
09. American Dream
10. I Will Stay
Musiker Instrument
Jacob Brass Vocals, all Instruments
Except:
Cani Nickels Drums on Tracks 01, 02, 04, 07 &10
Julius Hartog Piano on Track 04
Matthias Biermann Bass on Track 04

Der Singer-Songwriter  Jacob Brass ist in München zuhause. Er startete mit dem Studioalbum “A Stubborn Child“ 2011 seine Plattenveröffentlichungskarriere derart überzeugend, dass ihn sowohl internationale Stars wie Katie Melua, Ron Sexsmith, Tina Dico oder Rea Garvey als auch national etablierte Künstler darum baten, sie auf ihren jeweiligen Gastspielreisen zu unterstützen. 2014 folgte dann endlich die nächste Veröffentlichung in Form der EP “Somewhere In Between“. Danach war er als Bühnenmusiker, Betreuer anderer Musiker und Komponist von Film-Soundtracks dermaßen ausgelastet, dass sein eigener kreativer Werdegang erneut ziemlich in den Hintergrund geriet. Doch damit ist es jetzt erstmal vorbei. Dies bedeutet, seine eigenen Belange traten beziehungsweise treten wieder in den Vordergrund. Deshal gibt es etwas Neues in der Diskografie von Jacob Brass.  

Seit dem vergangenen Jahr kann der zweite Longplayer “Circletown“, nach zuvor erfolgten Single-Auskopplungen, käuflich erworben werden. Das Hooked on Music wollte wissen, was den Käufer auf dem Tonträger denn alles erwartet und testete den Rundling ausgiebig.

Schon der allererste Anhördurchgang lässt deutlich erkennen, warum dieser fast Mittdreißiger sowohl von seinen Fans, als auch im (teilweise höchst namhaften) Kollegenkreis derartig geschätzt wird. Die Stücke sind allesamt wirklich angenehmes Futter für ansonsten den ganzen Tag über ziemlich gestresste Ohren. Mal ganz reduziert dargeboten, quasi gefühlt intim, mal aufwändiger arrangiert. Das alles vermittelt den Eindruck ehrlicher und bodenständiger, ausschließlich von Hand gemachter Klangkunst. Die Texte bieten Einblicke in das Leben des Singer-Songwriters, warnen jedoch ebenso vor der leider allzu weit verbreiteten menschlichen Unvernunft und vor dem, was diese so alles anzurichten vermag.

Mit “Circletown“ beweist Jacob Brass, dass er  inzwischen die nahezu perfekte musikalische Ergänzung für seine formidable Gesangsstimme gefunden hat. Er macht es dem Hörer dadurch schier unmöglich, sich der positiven Sogwirkung des Songmaterials entgegenzustemmen. Diese Produktion stellt ein echtes Referenzwerk kreativen Handwerks dar, das zwar nicht vollkommen perfekt geworden ist, dafür aber als nicht allzu weit davon entfernt eingestuft werden kann. 

 

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