James McMurtry

The Horses And The Hounds

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.09.2021
Jahr: 2021
Stil: Americana, Folk Pop
Spiellänge: 41:25
Produzent: Ross Hogarth

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Plattenfirma: New West Records

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

Jackson Browne

Bob Dylan

John Mellencamp

Warren Zevon

Titel
01. Canola Fields
02. If It Don`t Bleed
03. Operation Nevermind
04. Jackie
05. Decent Man
 
06. Vaquero
07. The Horses And The Hounds
08. Ft.Walton Wake- Up Call
09. Whats The Matter
10. Blackberry Winter
Musiker Instrument
James Mc Murtry Vocals, Acoustic Guitar
David Grissom Backing Vocals, Acoustic and Electric Guitar
Daren Hess Drums
Sean Hurly Bass
Charlie Sexton High Strung Guitar, Cumbush(6), Bouzouki(10)
Harry Smith Mandolin, Banjo
Loren Gold Piano
Red Young Organ
Randy Garibay, Betty Soo, Hormony Kelly Backin & Harmony Vocals
Guests:
Kenny Aronoff Percussion (2,3)
Stan Lynch Percussion
Bukka Allen Organ (3,4), Accordion, Keys

Wenn ein Schriftsteller wie Stephen King einen James Mc Murtry als einen der besten Songwriter seiner Generation bezeichnet, gleicht das ja wohl schon einem kleinen Ritterschlag in der langjährigen Karriere des schnoddrig-sympathischen Singer und Songwriters.

Und erlesenen Geschmack hat auch McMurtry mit seinem neue Album (nach "Complicated Game", 2015) unter Beweis gestellt , hat er sich wieder die Produzentendienste von Ross Hogart ( Keb' Mo', John Fogerty) gesichert, der schon die beiden ersten Alben zusammen mit John Mellencamp produzierte. Der Mann weiß, welche Knöpfe man in Jackson Brownes Groovemaster Studio in Santa Monica betätigen muss, um den relaxten Americana Blues Sound von Mr. McMurtry samt seinem lakonischen Gesang passgenau einzubetten.

Und hatte McMurtry bereits den geneigten Rezensenten anno 2005 mit "Childish Things " und 2008 "Just Us Kids" am Haken des Wohlgefallens, bedarf es ebenso bei "Horses and the Hounds" zu Canola Fields und If It Don't Bleed , die mit genialen Electric Gitarrensprengseln von David Grissom (Joe Ely, John Mellencamp) als  knackige Gemmen daherkommen, nach den ersten Akkorden auf der absoluten Gewinnerstrasse.

"Irgendwie", so sinnierte McMurtry, "schwebte bei den Aufnahmen der Geist Warren Zevons durch das Studio". Und so  hört man das relaxt angerockte Operation Nevermind und das  melancholische Jackie mit Cameron Stones schwermütigem Cello. McMurtrys Stärke ist und bleibt sein große Gabe interessante Geschichten und Themen zu entwickeln. Ein Talent, das er wohl eindeutig von Vater und Pulitzer Preisträger Larry McMurtry (Brokeback Mountain) auf den Weg mitbekam.

Und die 7 Jahre zwischen seinen beiden Alben hat er genutzt, die Songs reifen zu lassen, live auszuprobieren und daran zu feilen.

Und so kann Horses And The Hounds mit David Grissoms markantem Gitarrenspiel, der schwermütigen Orgel Bukka Allens und den Harmony Vocals von Betty Soo für jeden imaginären Auftritt mühelos ins Rennen geschickt werden, um ebenso wie Decent Man oder What`s The Matter die Menge an der Bühne ordentlich in Wallung zu bringen.

McMurtry wirft mit "Horses and the Hounds" ein sehr ordentliches Brett ins Rennen und vermag einmal mehr rundum zu überzeugen.

 

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