Jamhed

Lollipop Giveaway In Wee Wah Wonderland

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.05.2015
Jahr: 2015
Stil: Psychedelic Pop

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Jamhed
Lollipop Giveaway In Wee Wah Wonderland, Setalight, 2015
Philip Albert JostVocals & Guitar
Luis DeffnerKeyboards
Jeremias HeinzBass
Christoph MackDrums
Gäste:
Andre LugnerDrums
Svenja OstertagTrumpet
Simon HepnerHorn
Franz HaberTuba
Simon EnzClarinet
Alex MinkFlute
Leonie ThumCello
Anne BeyerViolin
Eva OswaldBacking Vocals
Inga SchulerBacking Vocals
Alexandra KrämerBacking Vocals
Andrea MayerBacking Vocals
Anne MilbergBacking Vocals
Ralv MilbergBacking Vocals
Produziert von: Ralv Milberg & Jamhed Länge: 42 Min 44 Sek Medium: CD
01. Favour06. Neu
02. Lollipop Giveaway In Wee Wah Wonderland07. Waiting
03. Jingle Jangle08. Gravity
04. The Golden Cage09. Reprise
05. Betty10. Somewhere

Fantasievollen Psychedelic Pop aus dem Raum Stuttgart (genauer gesagt aus Esslingen) gibt es von JAMHED mit ihrem zweiten Album “Lollipop Giveaway In Wee Wah Wonderland“ auf die Ohren. Mal verträumte Blumenwiese (Favour), dann aber auch mal ausladend üppig arrangiert und hochgefahren (Lollipop Giveaway In Wee Wah Wonderland) oder auch mal Sitar-geschwängert mit fernöstlichem Touch (Jingle Jangle). Zwar kommen die üblichen psychedelischen Ingredienzien zur Geltung, aber mit lockerer Hand und jugendlichem Schwung wird alles so miteinander verquirlt und durch den Wolf gedreht, dass das Ergebnis nicht nur äußerst abwechslungsreich, sondern auch durchaus eigenständig klingt.

Dabei verirren sich JAMHED nie in nebelverhangenen Jams, sondern bleiben bei aller bunten Vielfalt auch eine Stück weit songdienlich und harmonieverliebt – eben mit einem gewissen Händchen für popaffine Melodien. Gerne bedient man sich ein großen Instrumentariums (Somewhere), aber nichts verkleistert oder ertrinkt im Pathos, alles wirkt irgendwie luftig und leichtfüßig. Mit schlafwandlerischer Sicherheit wandern die Jungs zwischen den Welten und Zeit und Raum. Fans der 60er und 70er Jahre werden sich hier ebenso wohlfühlen wie zeitgenössische Psychedelic-Liebhaber,

Noch etwas zum Namen der Truppe: JAMHED leitet sich angeblich von der kalifornischen Surfergröße James Hedley ab, der eine eigene kleine Insel im Ozean erworben haben soll (wenn nicht wahr, dann gut erfunden!), Wie dieser tummeln sich JAMHED in entlegenen Gefilden, auf exotischen Inseln und reiten auf den akustischen Wellen verwunschen schöner Landschaften. Dabei entführen sie den Hörer auf einen Trip zurück in längst vergangene Zeiten, bleiben aber nicht beim verklärten Rückblick, sondern transportieren Inspiration, Freude und Entspannung in die Gegenwart. Fans von Bands wie SIMEON SOUL CHARGER oder CARPET sollten JAMHED nicht verpassen, aber auch für alle anderen, die mit psychedelischen Klängen etwas anfangen können bringt dieses Album die Sonne hervor.

Ralf Stierlen, 10.05.2015

 

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