JD Malone & The Experts

Avalon

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.08.2011
Jahr: 2011
Stil: Americana

Links:

JD Malone & The Experts Homepage



Redakteur(e):

Frank Ipach


JD Malone & The Experts
Avalon, It's About Music, 2011
JD MaloneVocals, Acoustic Guitar
Tom Hampton12-String Electric Guitar, Lap Steel, Pedal Steel, Baritone Guitar, Dobro, Mandolin, Backing Vocals
Avery CoffeeGuitars
Jim MiadesBass
Tommy GeddesDrums
Guest:
Jayda HamptonHarmony Vocals
Produziert von: JD Malone, Dean Sciarra, Phil Nicolo Länge: 79 Min 19 Sek Medium: CD
01. Silver From12. Emerald Lake
02. Still Love You13. Emmit Meets A Demon
03. Leave Us AloneCD Only Bonus Track:
04. She Likes14. Just Like New (Radio Edit)
05. Sweet Evil ThingsAudio Tracks From The DVD:
06. Just Like New15. Silver From ('Live')
07. Avalon16. I Think It Was A Monday ('Live')
08. Ballad Of Mr. Barbo17. She Likes ('Live')
09. Black Yodel18. I Should Have Known It ('LIve')
10. Fortunaate SonPlus 7 Tracks on DVD
11. Do What You Can Do

Wenn sich der Präsident einer Plattenfirma höchstselbst zu einem ausgedehnten Kommentar in den Liner Notes eines Album bewegt sieht, dann muss er wohl auf Wolke 7 schweben. Dean Sciarra, seines Zeichens Leiter von "It's About Music" und seit mehreren Jahrzehnten im Musikbusiness tätig, schüttet mit stolz geschwellter Brust eine Lobeshymne nach der anderen über seine Schützlinge JD MALONE & THE EXPERTS aus. The Experts, ganz schon frecher Name, was? Aber, dies sei vorweg genommen, die Musiker tragen den Namen zu recht. Sie beweisen es im Laufe ihres Debutalbums "Avalon" mehr als ein Mal. Hier wird eine Band tätig, der man ihre langjährige Erfahrung anhört. Die Chemie stimmt.

Namensgeber JD Malone, gebürtig aus Vermont, fängt insbesondere die Liebhaber eines mit beiden Beinen auf dem Boden stehenden Heartland-Rock schnurstracks ein, sobald er mit energischer und symphatischer Raspelstimme das Album eröffnet. Ein guter Sänger benötigt natürlich gute Songs. Die schreibt JD in der Regel allein, vertraut nur zweimal auf ausgewiesene Coverversionen großartiger Vorbilder: CCR's Fortunate son, das ganz vorzüglich gelingt, und, im Bonusteil dieser umfangreichen CD, Tom Pettys komplexes I should have known it, wo die Band zwar ihre musikalische Kompetenz beweist, dem Song aber keine einzige neue Facette abgewinnen kann. A nice tribute.

Doch JD Malones Lieder aus eigener Feder haben es schließlich in sich, schälen sich doch im Zuge der dreizehn Tracks einige stattliche Hochkaräter heraus, die irgendwo im weiten Feld zwischen Heartland-Rock und Country-Rock ihr zu Hause finden und beweisen, dass dieses Genre, das von zahlreichen anderen Combos auch nicht schlecht beackert wird, immer wieder für angenehme Überraschungen sorgen kann, solange die Kompositionen mit genügend Leidenschaft und Herzblut dargeboten werden. Einen pfiffigen John Mellencamp'schen Opener wie Silver from muss man einfach lieb haben, zumal diese gewitzten Experten zum Ende hin auch noch wie FLEETWOOD MAC zu "Rumours"-Zeiten klingen.
Eine packende Ballade wie Black Yodel gewinnt umso mehr, weil JD's Gesang durch die hervorragenden Harmony-Vocals von Jayda Hampton kongenial ergänzt wird. Überhaupt, Balladen scheinen den Herren zu liegen: Sweet evil things geht ebenfalls tief rein und brilliert mit einem sehr gefühlvollen Solo des jungen Gitarristen Avery Coffee. Das bittersüße, Mandolinen und Pedal-Steel verzierte Leave us alone (auch mit Jayda Hampton) erinnert an längst vergangene WHISKEYTOWN-Tage, als Ryan Adams und Caitlin Cary mit Leichtigkeit Ohrwürmer wie diesen zauberten.

Das Koordinatensystem in welchem sich Malone & The Experts bewegen, scheint nun klar umrissen. Fans dieser Gattung werden ihren Gefallen an dieser Expertenrunde finden. Garantiert.

Für eine lohnende optische und akustisch/visuelle Vollbedienung sorgt die Plattenfirma letztlich noch, indem sie diesem feinen 79-minütigen Debut ein aufklappbares Digi-Pack spendiert und als Extra-Bonus eine DVD beilegt, die Malones EXPERTS im Studio bei den Proben zum Album zeigt. Na, wenn dieses Paket nicht sein Geld wert ist.

Frank Ipach, 20.08.2011

 

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