Jeff Black

B-Sides And Confessions Volume 2

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.01.2013
Jahr: 2012
Stil: Americana

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Jeff Black Homepage



Redakteur(e):

Holger Müller


Jeff Black
B-Sides And Confessions Volume 2, Lotos Nile Music, 2013
Jeff BlackVocals, Guitar, Piano, Keyboards, Banjo, Bass, Harmonica
Sam BushMandolin, Fiddle
Jerry DouglasResonator Guitar, Steel Guitar
Kenny WrightDrums, Percussion
Matraca BergVocals
Gretchen PetersVocals
Scot EvansBass
Produziert von: Jeff Black Länge: 43 Min 56 Sek Medium: CD
01. All Right Now07. Miss Me
02. Molly Rose08. An Evil Lesson Is Soon Learned
03. Avalon09. Good Old Days
04. Impala10. True Love Never Let Me Down
05. Alice Carry11. Remain
06. Days On End12. Sunday Failing

Resteverwertungen sind in der Regel nur für beinharte Fans wirklich interessant. Insbesondere dann, wenn es sich um „outtakes“ und Demo-Versionen bereits bekannter Songs handelt. Aber mancher Songwriter hat offenbar einfach zu viele gute Ideen, die, aus welchen Gründen auch immer, dann doch nicht auf ein bestimmtes Album passen.

Jeff Black gehört eindeutig zu dieser Riege, weshalb er nun schon das zweite Album mit übriggebliebenen Songs auf den Markt werfen kann, die alles andere als Restposten sind. Wie gut seine "Confessions" sind, hatte sich schon auf "B-Sides, Volume 1", gezeigt; ein Album das mit Same Ol´ River einen seiner besten und unter anderem von Sam Bush wunderbar gecoverten Songs enthielt.

Der Mandolinen-Veteran ist auf "B-Sides And Confessions, Volume 2" auch wieder dabei, ebenso Blacks Musikerfreunde Jerry Douglas oder Matraca Berg. Insgesamt ist diese CD aber doch mehr eine Zusammenstellung von Blacks Solokünsten, die nur ab und an in voller Band-Stärke daherkommen.

Viele kleine Juwelen gibt es zu hören, aber tatsächlich ergibt dieses Album kein ganz so stimmiges Gesamtkunstwerk wie seine letzte CD "Plow Through The Mystic". Insofern macht das „compilation“-Konzept für Jeff Black doch sehr viel Sinn. Und einzelne Stücke wie das wunderbare Avalon haben alles, wofür der viel zu wenig bekannte Roots-Songwriter steht: die getragen-melancholische Melodie, die immer leicht brüchig-warme Stimme und lyrics, die ein bisschen Nachdenken lohnen.

Anderes, wie der Opener All Right Now, sind dagegen eher kleine Fingerübungen aus dem Black’schen Heimstudio. Aber selbst das gelingt dem inzwischen in Nashville lebenden Songwriter besser als so manch namhaften Kollegen der Versuch, unbedingt wieder „handmade“-Musik zu machen. Ein einsames altes Klavier hatte Blacks erstes "B-Sides"-Album auf dem Cover geziert, dieses Mal ist sind es ein leerer Klappstuhl und ein Gitarrenkoffer. Da ist also noch viel Raum für weitere Instrumente und Alben dieser Art.

Holger Müller, 26.01.2013

 

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