Jeff Young

Choose Your Own Unknown

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.08.2016
Jahr: 2016
Stil: West Coast Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Jeff Young
Choose Your Own Unknown, M2 Music, 2016
Jeff YoungGesang, E-Piano, Piano, Hammond, Wurlitzer Piano & Numa Organ
Melanie NyemaGesang
Erik EldeniusSchlagzeug, Moog Bass & Gitarre
Jon EvansBass
Danielle DeAndreaGesang
Erika CanalesGesang
Mark ShulmanGitarre
Tim LefebvreBass
Toshi YanagiGitarre
Kevin McCormickGesang
Mauricio LewakDrum Loop
Jorgen CarlssonBass
Luis ContePercussion
Aaron ComessSchlagzeug
Kirk FletcherGitarre
Zev KatzBass
Kat DysonGesang
Michael LandauGitarre
Michelle WolfGesang
Jon HeringtonGitarre
Skyler YoungBass
Greg LeiszGitarre
Frank MeadMundharmonika
Produziert von: Erik Eldenius Länge: 45 Min 28 Sek Medium: CD
01. The Beauty Of A Woman06. The Darkside
02. Cold Sweat07. Art Of Conversation
03. Choose Your Own Unknown08. Yesterday's Blues
04. Rosario09. Two Years Shy Of A Century
05. Long Handle Spoon10. Choose Your Own Unknown (Blues Reprize)

Jeff Young – und wir meinen nicht den Ex-Gitarristen von MEGADETH sondern den Keyboarder - ist den meisten Musik-Fans eher ein Unbekannter geblieben – in Musiker-Kreisen ist er aber ein gerngesehener Mitstreiter. In seiner langen Karriere hat er bereits mit unzähligen der ganz großen Superstars – darunter Sting, STEELY DAN, Bruce Springsteen, Alanis Morrissette und Jackson Browne – auf der Bühne oder im Studio zusammengearbeitet. Daneben hat er auch schon einige Solo-Scheiben veröffentlicht, die aktuelle – “Choose Your Own Unknown“ – ist seine fünfte.

Darauf schließt Young an seine musikalisch an seine Arbeit mit STEELY DAN, sprich hier wird kunstvoller Rock mit West Coast-Sound und viel Soul-Einfluss geboten. Qualitativ kann man auch keine Qualitätsunterschiede zu den Werken der beiden Komponisten Donald Fagen und Walter Becker feststellen. Und da Kunst ja auch von Können kommt, hat sich Young eine ganze Reihe prominente Freunde als Gäste ins Studio eingeladen, die seine Songs weiter veredeln. Dabei dürfte Gitarrist Michael Landau wohl der prominenteste sein, der sich ja als Session-Musiker unter anderem für PINK FLOYD (auf deren “A Momentary Lapse Of Reason“) einen Namen gemacht hat. Aber auch Bassist Tim Lefebvre (TEDESCHI TRUCKS BAND) und Percussionist Luis Conte (unter anderem Phil Collins oder Pat Metheny).

Aber es wäre natürlich nicht das Solo-Album eines Keyboarders, wenn nicht seine Sounds und Ideen im Vordergrund stehen würden. Er zeigt seine gesamte Bandbreite, denn neben den angesprochen West Coast Sounds lässt er in Cold Sweat etwas Raggae durchschimmern, der Titeltrack ist Rock’n’Roll mit Soul-mäßigem Satzgesang und in Rosario klingt ein wenig nach einer PRINCE-Ballade, Two Years Shy Of A Century offenbart einen Country-Einfluss während der Yesterday’s Blues die Ausrichtung sogar ebenso im Namen trägt wie beim abschließenden Choose Your Own Unknown (Blues Reprize), das aber zudem jazzy daherkommt.

Soundtechnisch bietet Young dem Hörer hier auch sehr viel: zarte Klaviertöne, warme Synthesizer- oder Wurlitzer Piano-Klänge und die leicht gurgelnde Hammond Orgel – hier ist für Anhänger diverser Tasteninstrumente etwas dabei. Dabei drängt Young seine Mitstreiter aber nicht in den Hintergrund, sondern erschafft ein ausgewogenes Klangbild – wie es eben auch bei STEELY DAN immer der Fall ist. Deren Fans sollten denn auch dieses musikalisch abwechslungsreiche und sehr entspannte Prachtwerk unbedingt antesten.

Marc Langels, 11.08.2016

 

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