Jenix

Circles

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.03.2014
Jahr: 2014
Stil: Pop Rock, Alternative

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Jenix
Circles, JNX Records, 2014
Jenny BöttcherVocals
Ferdinand HepperGuitar
Tobias KrostackBass
Jan LinkeDrums
Produziert von: Stephan "Gudze" Hinz Länge: 37 Min 01 Sek Medium: CD
01. Alaska07. Mantastic
02. We Are So Young08. I Told You So
03. Love Silent Art09. Your Story
04. Circles10. Sweet Escape
05. Did You Ever Wonder11. Sorry
06. 40 Days

Seit elf Jahren in identischer Besetzung zusammen zu sein – das kann wahrlich nicht jede Band von sich behaupten. Die Mitglieder von JENIX sind eben seit der Schul- und Probenraumzeit durch dick und dünn miteinander gegangen, einzig der Tourbus blieb zwischenzeitlich mal ausgebrannt auf der Strecke. Nun liegt mit “Circles“ nach zahlreichen Auftritten als Support von SILBERMOND, SUNRISE AVENUE, MANDO DIAO oder der BLOODHOUND GANG das zweite Album vor. Darauf liefert die Zittauer Band um die energiegeladene Frontfrau Jenny Böttcher Musik im Grenzbereich zwischen Alternative (Alaska), Pop (We Are So Young) und Rock (Love Silent Art).

Zwischen durch wird es auch mal ein bisschen folkig (40 Days) und oberndrein hat man natürlich auch ein paar der obligatorischen Balladen zu bieten (Sorry). Für die perfekte Produktion hat Stephan “Gudze“ Hinz von den H-BLOCKX gesorgt – irgendwie entwickelt sich das deutsche Musikbusiness doch wie eine große Familie, in der jeder jeden kennt. Jedenfalls ist das Album ganz flott geraten, ist eingängig genug, um auch live zu funktionieren und bietet hinreichend Abwechslung, um niemanden zu langweilen (wobei die Spieldauer mit 37 Minuten auch überschaubar geraten ist).

JENIX werden mit diesem Album sicherlich weiteres Terrain für sich erobern können, sprechen sie doch neben der Klientel, denen die schon genannten SILBERMOND, DIE HAPPY oder die GUANO APES zusagen auch die nachwachsende, jüngere Generation schon allein durch ihre Vita als aus Freunden zusammengewachsene Band von nebenan und ihre Authentizität an. Mir persönlich dürfte es ruhig noch etwas rockiger, kantiger und experimentierfreudiger zugehen, aber das stünde dann dem angestrebten kommerziellen Erfolg sicherlich im Wege.

Ralf Stierlen, 12.03.2014

 

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