Jesse Damon

Nothin' Else Matters

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 08.06.2005
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Jesse Damon
Nothin' else matters, Z Records, 2004
Jesse DamonGuitar, Vocals
Rodney PinoDrums, Vocals
Troy SpiropoulasBass, Vocals
Steve OmestGuitar, Vocals
Produziert von: The French Brothers Länge: 38 Min 47 Sek Medium: CD
1. What you're doin' to me6. You're my reason for livin'
2. Messin' with my head7. Fame that's callin'
3. Good life8. Nothin' else matters
4. Don't you know9. Where you're goin'
5. I want you10. Rains with fire

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an Jesse Damon, der bisher vor allem als Frontman von SILENT RAGE und als Songwriter für die KISS-Alben "Psycho circus" und "Revenge" in Erscheinung trat.

"Nothin' else matters" ist sein zweites Soloalbum auf dem man mit Schlagzeuger Rodney Pino einem weiteren alten Bekannten begegnet, der einen daran erinnert, dass man schon viel zu lange keine CD seiner ehemaligen Band LOVE/HATE im Player hatte.

Jesse Damon erhebt den Anspruch klassischen Melodic Rock mit einem zeitgemäßen Anstrich zu versehen. Welches Jahr schreiben wir? 1985?

Ne, mein Jung', so funktioniert das nicht. "Nothing else matters" ist weder kompositorisch, noch was Arrangements oder Produktion angeht 'up to date'. Das ist schlicht und ergreifend ein zeitloses Rockalbum amerikanischer Prägung, wie es vor zehn oder zwanzig Jahren genauso erschienen sein könnte, wie übernächste Woche.

Das ist jetzt nicht weiter tragisch, zumindest nicht so tragisch, wie die Tatsache, dass "Nothin' else matters" furchtbar unspektakulär ausgefallen ist. Die Songs sind durch die Bank zwar nett und gefällig, allerdings auch entsetzlich durchschnittlich. Da hilft es nicht einmal, dass der alte Kumpel Gene Simmons, die Schlabberzung von KISS, einen Song beigesteuert hat. Im Gegenteil: Das sülzige You're my reason for livin' rangiert im direkten Vergleich mit den restlichen Stücken eher am unteren Ende der Skala.

Vielleicht hätte man mit einer kernigen Produktion "Nothing else matters" aufwerten können, aber so saft- und kraftlos, wie der Sound sich aus den Boxen schleicht, kann mich das Album nicht überzeugen.

Vielleicht findet jemand mehr Gefallen daran, der sich bevorzugt für Mainstream der Kategorie Bryan Adams und Konsorten begeistern kann, aber selbst dann gibt es unzählige interessantere Alternativen, wie beispielsweise die Soloalben von LOVERBOYs Paul Dean oder Vincent Rocco.

Wer die Scheibe mal antesten will, sollte es mit I want you versuchen. Der Song ist die Spitze des Eisbergs. Besseres findet ihr auch nach intensiver Suche nicht während den knapp neununddreißig Minuten.

Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 08.06.2005

 

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