Jill Barber

Fool's Gold

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.03.2015
Jahr: 2015
Stil: Pop, Jazz

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Jill Barber Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Jill Barber
Fool's Gold, Cargo Records, 2015
Jill BarberVocals
Les CooperGuitars
Robbie GrunwaldPiano, Organ, Keyboards
Drew JureckaViolin, Clarinet, Saxophones
Mark MariashiDrums
Steve ZsiraiBass
Special Guests:
Bryden Baird, Brigham PhilipsTrumpet (1, 8)
Lydia Persaud, Chloe WatkinsonAdditional Vocals
Les CooperAdditional Keyboards
Rebekah WolksteinAdditional Violin & Violas
Produziert von: Les Cooper & Drew Jurecka Länge: 31 Min 53 Sek Medium: CD
01. Broken For Good06. To the Last
02. The Least That She Deserves07. Lucky In Love
03. Let's Call It Love08. Darlin'It Was You
04. The Carless One09. Only You
05. If Only In My Mind10. If You're Going To Break My Heart

Die zweimal für den kanadischen Juno Award nominierte in Vancouver lebende Jazz-Sängerin Jill Barber ist nicht nur im letzten Jahr Mutter geworden, sondern legt nun mit dem bereits im letzten Jahr in KanaBa veröffentlichten "Fools Gold" ein weiteres Baby auf den Tisch.

Und wer jetzt noch das herrlich säuselnde, mit feinstem Vintage-Jazz bestückte Vorgängeralbum "Mischievous Moon" im Ohr hat, gleitet wahlich nahtlos zu "Fools Gold" über, das den idealen musikalischen Nährboden für das Candlelight Dinner zu zweit (mit anschliessendem Open End) darstellt und schon mit dem wunderbaren Motown inspirierten Broken For Good und Fingerschnipp-Potential bestens für ein Schäferstündchen geeignet scheint .

Mit ihrer zeitweilig an Dusty Springfield erinnernden Stimme, die bei Lucky In Love so rettungslos romantisch daherkommt, nimmt sie den Hörer für sich ein, schiebt mit Only You auch mal kess Bossa Nova Flair hinterher, das den Hörer in die frühen 50er Jahre befördert und selbst dem stoischsten Menschen ein Fusswippen abnötigen kann.
Wenn bei Jill Barbers Album der Himmel vor lauter Geigen nicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Süßholz, so liegt das wahrscheinlich an Let's Call It Love und If Only In My Mind, das auch problemlos bei Judy Garland und ihrem "Zauberer von Oz" seinen Platz einnehmen könnte und hemmungslos romantisch daherkommt.

Mit "Fools Gold" stellt Jill Barber mit leider nur 10 Liedern unter Beweis, das Romantik und Nostalgie nicht peinlich sein muss und ein wenig "Singing In The Rain" Feeling immer mal geht. Ein hübsches, herrlich kitschiges Album mit Anspruch. Traut euch.

Michael Masuch, 09.03.2015

 

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