JJ Thames

Raw Sugar


CD-Review

Reviewdatum: 05.12.2016
Jahr: 2016
Stil: Mississippi Blues

Links:

JJ Thames Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


JJ Thames
Raw Sugar, DeChamp Records, 2016
JJ ThomasVocals, Background Vocals, Handclaps on Track 04
Joe SeamonsGuitar & Background Vocals on Track 01
Ben HunterMandolin & Background Vocals on Track 01
Israel Angel TorresVoicemail Message before Track 11
Eddie Cotton Jr.Guitar, Rhythm Guitar
Darryl SanfordPiano, Organ, Fender Rhodes, Strings, Auxiliari Keys, Flute, Handclaps on Track 04
John "Lanky" BlackmonDrums, Sequencing, Tambourine, Handclaps on Track 04
LaTarsha LanfordHandclaps on Track 04
Carol DeAngelisHandclaps on Track 04
Anthony DanielsHandclaps on Track 04, Bass
Kimble FunchessTrumpet
Jessie Primer IIITenor Saxophone, Baritone Saxophone
Robert LamkinTrombone
Produziert von: Eddie Cotton Jr. Länge: 54 Min 35 Sek Medium: CD
01. Oh Lord (Featuring Ben Hunter & Joe Seamons)08. Hold Me
02. Hattie Pearl09. Don't Stop My Shine
03. I'm Leavin'10. Don't Feel Nothin'
04. Leftovers11. Plan B (Abortion Blues)
05. Woman Scorned12. Raw Sugar
06. Only Fool Was Me13. Want To Fall In Love
07. Bad Man

JJ Thames fiel hier im HoM ja mit ihrem ersten Album "Tell You What I Know" von 2014 schon äußerst positiv auf. Inzwischen gibt es Nachschub, denn “Raw Sugar”, das zweite Werk der Sängerin ist in diesem Sommer herausgekommen.

Kaum dass er diese Frau singen hört, ist es schon um den Hörer geschehen. Sie hat schlicht und ergreifend das gewisse Etwas in ihrer Stimme und bringt dieses bei jeder stilistischen Ausrichtung zum Tragen. Da kann kommen was will: Mississippi Blues, Soul, Gospel, Swing, Boogie Woogie oder R&B. Die meisten der dreizehn Songs verfasste JJ Thames gemeinsam mit Eddie Cotton Jr., der außerdem als Produzent (exekutiver Produzent: Grady Champion, Aufnahmetechnik, Mix und Mastering: Kent Bruce) und Gitarrist (neben elf weiteren ausgewählten Studiomusikern) an der Umsetzung des Albums in den Malaco Studios, Jackson, Mississippi, beteiligt war. Auch die Arrangements haben überwiegend diese beiden erledigt, wobei sie Unterstützung von Darryl Stanford, Jeremy Gunalda, Harrison Callaway und Lenell Cedric Smith erhielten. Oh Lord! komponierte und arrangierte die Sängerin und obendrein Co-Produzentin dieser Platte jeweils ohne fremde Hilfe.

JJ Thames hat auch auf “Raw Sugar” stimmlich alles im Griff. Egal, ob minimalistisch oder doch aufwändiger instrumentiert. Der unnachahmliche Gesang ist das Markenzeichen ihrer aufwühlenden, mitreißenden, fetzenden sowie zeitweise zurückhaltenderen Musik und wird dies sicherlich künftig weiterhin bleiben.

Michael Koenig, 24.11.2016

 

(C) 2008 - 2019 by Hooked on Music