Jochen Volpert

Seven

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.07.2021
Jahr: 2021
Stil: Fusion, Rock
Spiellänge: 42:22
Produzent: Jochen Volpert

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Redakteur(e):

Frank Ipach


s. weitere Künstler zum Review:

Jeff Beck

Larry Carlton

Titel
01. Brothers
02. Mr.Tosho
03. Alien Love
04. Four Guitars
05. For Lovers
06. Phunky Guitar Nr. 7
 
07. When It's Over
08. Twangland
09. Blues For Me
10. Bonus #1: Cherish The Moment (Instrumental)
11. Bonus #2: Cherish The Moment (Vocal Version)
Musiker Instrument
Jochen Volpert Guitars, Bass
Achim Gössl Rhodes Piano, Organ, String Arrangements
Claus Bubik Bass
Jan Hees Drums, Percussion
Carola Thieme Vocals (Cherish The Moment)

Da dem werten Herrn Volpert vor lauter Umtriebigkeit in Sachen Albumveröffentlichungen offenbar schon die treffenden Plattentitel abhanden gekommen sind, verlegt sich der arbeitswütige Würzburger in den letzten paar Monaten einfach darauf, seine Scheiben durchzunumerieren. Im November 2020 bescherte uns Prinz Jochi, quasi als Ausgeburt seines eigenen Corona-Wahns, bereits sein Album Nummer "Six". Jetzt, sieben Monate später, überrascht uns der smarte Saitenartist mit einem neuen Werk, das den schlichten Titel "Seven" trägt.

Jochen Volpert kennen und schätzen die Fans des geschmackvollen Gitarrentons nun schon seit einigen Jahren als "Split Personality" oder auch als "Mr.X", als waches Gitarrenchamäleon mit Rundumblick, als jemanden der seine Ohren und vor allen Dingen seine Finger in alle Genres zu stecken pflegt, um seiner Musik möglichst viel Variabilität und Unterhaltungswert zu gönnen. Dieses Kunststück gelingt dem Mann aus dem Frankenland zum wiederholten Male mit Bravour. Man kommt kaum umhin, diese schillernde Großtat namens "Seven" als sein bisher bestes Album zu titulieren. Prinz Jochi wird jetzt einfach zum König ernannt. Basta!

Mit einem gelungenen Drahtseilakt hangelt sich Volpert einmal mehr durch sämtliche Genres zwischen Hard-Rock, Blues, Funk, Smooth-Jazz, Pop und Rockabilly, ohne jemals ins Straucheln zu geraten. Instrumentalmusik auf höchstem Niveau, mit dem klaren Fokus auf Volperts handverlesene E-Gitarren, die sich innerhalb des meisterlich bestellten Umfelds aus Keyboards, Bass und Drums sehr lebhaft und ideenreich austoben, ohne den Sinn fürs Wesentliche zu verlieren. Volpert ergötzt sich nicht an fingerflinker Gniedelei, macht sich nicht viel aus "Sportgitarre", sondern pflegt seine Melodien bis ins letzte Detail.

Derart exquisite Nummern wie For Lovers, Phunky Guitar Nr. 7 und When It's Over überzeugen auf ganzer Linie, genügen höchstem internationalen Standard und stechen neben allen anderen guten Nummern noch ein wenig heraus und verzücken den Larry Carlton und Jeff Beck Fan mit huldvollen Grußbotschaften aus dem Zaubergarten der Altvorderen. Gäbe es noch die guten alten Mix-Tapes wären diese drei Titel absolut gesetzt.

Für den nächsten Disco-Besuch in Philadelphia dürfte dann wohl auch der abschließende Bonus-Song Cherish The Moment gesetzt sein. Ein beschwingter Tanzflächenfeger, der Dank Carola Thiemes Lead Vocals und den zuckrig angerichteten Streichern wie eine Reminiszenz aus dem Jahre 1978 klingt und "Seven" in seiner ganzen Bandbreite zu einem wirklich prachtvollen Album werden lässt.

 

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