John Campbelljohn

Nerves Of Steel


CD-Review

Reviewdatum: 01.01.2000
Jahr: 2000

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


John Campbelljohn
Nerves Of Steel, Taxim Records, 2000
John Campbelljohn Lead Guitar
Bruce Moore Bass
Jim Logan Drums
Produziert von: John Campbelljohn Länge: 54 Min 17 Sek Medium: CD
1. No Philosopher2. I'd Rather Be Rich Than Famous
3. Guilt Trip4. Put YouR Breaks On
5. Do The Right Thing6. Do Onto Me
7. Don't You Get Your Fingers Dirty8. Nerves Of Steel
9. I'll Be Watching You10. Honey, I've Had My Fill
11. Let's Get Twisted12. Take It Out In The Street
13. Punching Bag14. Nobody's Business

Nur ein Jahr nach seinem hervorragendem Debüt-Album "Hook, Slide and Sinker" veröffentlicht John Cambelljohn sein zweites Album "Nerves of Steel". Die Erwartungshaltung war hoch, gemessen an der Qualität seines Vorgängers.
Vorweg gesagt, dieser Erwartungshaltung wird "Nerves of Steel" in keinster Weise gerecht.

Die CD beginnt mit dem folkloristisch angehauchtem Blueser No Philosopher. Ganz nett, aber auch nicht mehr.
I'd Rather Be Rich Than Famous bringt dann einen schön groovenden Blues, aha jetzt geht es los.

Aber dann, eine Ballade nach der anderen. Wo ist die herrliche Slidegitarre geblieben?
Gähnende Langeweile macht sich breit. Do onto me entpuppt sich dann gar als unerträglich schmalziges Schlagerliedchen.
Dont't get your fingers dirty (Track 7) rockt dann endlich, viel zu spät, richtig los. Danach wieder wenig Aufregendes.
Erst zum Schluß (Tracks 11-14) kommt Stimmung auf. Doch das kann die CD auch nicht mehr retten.

Der Titel scheint Programm zu sein. Nerven aus Stahl braucht der Hörer, damit er nicht ständig weiterzappt.
Sollte "Hook, Slide and Sinker" eine Eintagsfliege gewesen sein? Ich hoffe nicht. John, pack Deine Slidegitarre wieder aus!

Joachim Domrath, 15.02.2001

 

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