Jois

Taster

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.09.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Jois
Taster, Stone Records, 2004
Ralph Esser Vocals
Georg Vosen Guitar & Vocals
Sascha Trojahn Guitar & Vocals
E-Mann Bass
Christian Müller Keyboards
Daniel Meyer Drums
Produziert von: Thomas Mergler & Jois Länge: 55 Min 09 Sek Medium: CD
1. Hollow Words7. Chains
2. Hungry Body8. Undying Memories
3. Medusa9. Should I've Known
4. Hard To Believe10. Source
5. Illusions11. What It Is For
6. Man To Machine

Bereits seit 1994 gibt es die Band JOIS, deren Name an das polnische Wort für Freiheit angelehnt ist, was wesentlich auf den früheren Leadsänger Krysztof Wrobel zurückzuführen ist. Seit 2000 ist allerdings Ralph Esser am Mikrophon und seitdem hat sich die Leverkusener Truppe mehr und mehr vom traditionellen, melodischen Hard Rock zum Progressive Metal hin entwickelt.

"Taster" ist das bereits fünfte Album und bietet eigentlich alles, was der Fan des Genres benötigt: druckvolle, griffige Basslines, sägende Metalgitarrenbretter, voluminöse Keyboardlandschaften und die Balance zwischen zugänglichem Melodic Metal und ausgetüftelten, rhythmisch anspruchsvolleren Proggie-Parts. Auch Shouter Ralph Esser macht seine Sache wirklich recht gut, handwerklich gibt es gar nicht auszusetzen.
Vielleicht sollten die Jungs noch ein wenig eigenes Profil herausfeilen, um sich nicht dem einstmaligen Vorwurf der städtischen Fußballmannschaft Bayer 04 ausgesetzt zu sehen, nämlich solide Technik ohne Seele abzuliefern und nicht in der Masse der Progressive Metal Bands zu versinken.

Highlights sind das treibend groovige Hollow Words, das ambitionierte Medusa, das sanft-umschmeichelnde Chains und der knackige Kracher Source.

Ralf Stierlen, 16.09.2004

 

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