Jolly

The Audio Guide To Happiness (Part 1)

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.03.2011
Jahr: 2011
Stil: Art Rock

Links:

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Jolly
The Audio Guide To Happiness (Part 1), InsideOut Music, 2011
AnadaleVocals & Guitar
Joe ReillyKeyboards
Anthony RondinoneBass
Louis AbramsonDrums
Produziert von: Jolly Länge: 46 Min 34 Sek Medium: CD
01. Guidance One07. Guidance Two
02. Ends Where It Starts08. Still A Dream
03. Joy09. Radiae
04. Pretty Darlin'10. Where Everything's Perfect
05. The Pattern11. Dorothy's Lament
06. Storytime12. Intermission

Das Infoblatt zum zweiten Album von JOLLY scheint vom Fraunhofer Institut erstellt worden zu sein, ist dort doch die Rede von binauralen Tönen, die in die Musik integriert seien und für nie da gewesene Hörerlebnisse sorgen würden, da sie die Gehirnwellen erweitern und, unter Umgehung rationaler Empfindungen, direkt das Nervensystem erreichen. Naja, man kann aber auch ohne neurologische Untersuchungen und ohne ein Studium der Hirnforschung glücklich werden – einfach durch die Musik als solches.

Die liegt nämlich bei “The Audio Guide To Happiness (Part 1)“ in dem Koordinatensystem irgendwo ziwschen PORCUPINE TREE, OCEANSIZE und RIVERSIDE, also in satt klingendem, melodiösem New Art Rock. Dabei weiß man ebenso durch atmosphärische Momente zu überzeugen (Where Everything’s Perfect oder Radiae, das gleichwohl auch Progmetallisches aufblitzen lässt) wie heftigere Gitarrenkanten einheizen (The Pattern). Dazu ein guter Schuss Electronics (Still A Dream) und vor allem ein ausgeprägter Sinn für Melodik (Joy) sorgen dafür, dass bei den Klanglandschaften von JOLLY tatsächlich die Endorphine aktiviert werden können.

Das alles wird sanft unterlegt mit kurzen Zwischenspielen, Samples und Keyboardteppichen, ohne dabei allzu glatt gebügelt oder beliebig zu wirken. Und wenn am Ende eine Frauenstimme in dem bezeichnenderweise Intermission betitelten Schlussstück dazu auffordert, die zweite Scheibe einzulegen, scheint es bis zum Nachfolger nicht mehr allzu weit zu sein. Und von derartiger Musik wie hier von JOLLY dargeboten kann man gerne noch etwas mehr vertragen.

Ralf Stierlen, 28.02.2011

 

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