Jonathan Richman

Not So Much To Be Loved As To Love

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.07.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Jonathan Richman
Not So Much To Be Loved As To Love, Vapor Records/Sanctuary Records, 2004
Jonathan Richman Vocals, Guitars, etc.
Greg Keranen Bass
Ralph Carney Flute, Trumpet
Produziert von: Jonathan Richman Länge: 38 Min 42 Sek Medium: CD
1. Not So Much...7. My Baby Love Loves Me
2. Sunday Afternoon8. In Che Mondo Viviamo
3. Vincent Van Gogh9. Behold The Lilies Of The Field
4. Cosi Veloce10. Les Etoiles
5. He Gave Us The Wine To Taste11. Abu Jamal
6. Salvador Dali12. On A Du Soliel

Na endlich. Das wurde aber auch höchste Zeit. Kinderkanal goes to Pop-Music.
"Not So Much To Be Loved As To Love" ist die neue Scheibe des "modernen Liebhabers" Jonathan Richman.

Thema der CD ist die musikalische Auseinandersetzung des guten Jonathan mit Künstlern wie Salvador Dali oder Vincent van Gogh. Die Herren hatten ja eins gemeinsam - nämlich einen an der Waffel.
Und dieses Waffel-Syndrom überträgt Jonathan gekonnt in seine kindlich gehaltenen Übungsraum-Sessions.

Der Song Vincent van Gogh klingt so authentisch dilletantisch, dass man sich wirklich die Ohren abschneiden möchte, bevor man womöglich noch die Repeat Taste drückt.
Das lustig touristisch angehauchte Cosi Veloce klingt etwas später wie eine fröhliche Heerschar mit Tequila abgefüllter portugiesischer Fußballfans auf dem Weg nach Hause.
Wen jetzt noch nicht der Mut verlassen hat, wird sich vielleicht noch zum nächsten Track He Gave Us The Wine To Taste wagen. Diese vom Reggae beeinflussten Gesangsübungen lassen Bohlens Stimme in einem ganz neuen Licht erscheinen. Der gute Dieter verfügt dagegen über einen wahren Heldentenor.
Die musikalischen Unzulänglichkeiten ziehen sich noch durch weitere 10 Songs. Kommentare zu diesen musikalischen Delikatessen erübrigen sich.

Jonathan Richman's neue CD macht mich ratlos. Das alles klingt wie die GOOMBAY DANCE BAND im Übungsraum ohne Ohrwurm. Der politische Sarkasmus seiner Texte bleibt durch die musikalische Kirmes-Atmosphäre auf der Strecke.
Wer allerdings auf schräge Töne und Stimmen sowie belangloses Tralala steht, wird sich vielleicht gut unterhalten fühlen. Und als Untermalung einer Kinderparty während der Austragung des Dickmanns Weitwurf-Cups taugt das Teil allemal.

(Werter Kollege, lassen Sie sich gesagt sein, dass man Dickmanns 1. nicht wirft und 2. sie von Kindern fernhalten soll, wegen der Zähne. Wir fressen das Zeug selber! Der Jugendschutzbeauftragte)

Joachim Domrath, 03.07.2004

 

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