Joseph Parsons

Digging For Rays


CD-Review

Reviewdatum: 06.03.2019
Jahr: 2019
Stil: Pop, Rock
Spiellänge: 41:25
Produzent: Joseph Parsons

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Plattenfirma: Blue Rose Records

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

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US Rails

Titel
01. Wide Awake
02. Come Around
03. Living Things
04. Beautiful Lie
05. Today
 
06. Piracy
07. Sad Parade
08.Dreaming
09. Long Road
10. Hellwach (Wide Awake)
Musiker Instrument
Joseph Parsons Vocals, Guitars
Sven Hansen Drums, Percussion, Vocals
Freddi Lubitz Bass, Vocals
Ross Bellenoit Electric Guitars, Vocals

Joseph Parsons hat eindeutig Steherqualitäten, wirft er doch sein, abgesehen von seinen etlichen Nebenprojekten, zwölftes Album auf den Markt und nimmt bereits mit dem über die Maßen angenehm rockigen Opener Wide Awake den Hörer gefangen und lotst ihn durch die turbulenten emotionalen Höhen und Tiefen, die von seiner seit Jahren einmaligen Baritonstimme gekrönt werden.

Mit seiner etablierten Band, bei der Ross Bellenoit an der E-Gitarre stets den gewissen Biss zu den Songs beisteuert und zu Come Around mit dezenten kleinen Gitarrenlicks den tiefenentspannten Sven Hansen am Schlagzeug flankiert und den Song schließlich zu einem anrührenden Kleinod verwandelt, vermögen sich Parsons und seine Band stets ins rechte livetaugliche Licht zu rücken.

Und der stetig wachsende Fankreis weiß die Unaufgeregtheit seiner Songs, die quasi ein echtes Trademark sind, zu schätzen.

Parsons lässt mit stoischer Ruhe seine Songs wirken, nimmt den Hörer gefangen in einer perfekt  ausbalancierte Balladenwelt und breitet mit dem herrlich vorantreibenden Living Things zeitlose Perlen aus und lässt uns mit dem vielschichtig angerockten Piracy kurz dem Alltag entfliehen.

Es fällt im Rahmen dieser zehn Songs schwer, einen Favoriten heraus zu picken. Doch das charmant nach vorne getriebene Dreaming mit seiner unwiderstehlichen Hookline und feiner Lapsteel von Bellenoit gehört zum engeren Favoritenkreis.

Joseph Parsons schafft es, ein ums andere Mal den Parcours zwischen semi-elektrischen Class A Rock Balladen und pathetischer Wunderkerzenstimmung meisterlich in Szene zu setzen.

Und als kleines Schmankerl liefert er mit Hellwach (Wide awake) noch seine deutschsprachige Premiere.

 

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