Josh Smith

I'm Gonna Be Ready

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.11.2012
Jahr: 2011
Stil: Blues

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Josh Smith
I'm Gonna Be Ready, Cross Cut Records, 2011
Josh SmithGuitar, Vocals
Mike MenellBass
James Gadson, Mike ClarkeDrums
Jeff YoungOrgan
Fred KaplanPiano
Lynwood SlimHarmonica
Kirk FletcherGuitar
Lee ThornburgTrumpet
Lon PriceSax
Produziert von: Josh Smith & Lior Goldenberg Länge: 58 Min 13 Sek Medium: CD
01. Fine Young Thing07. Newtie
02. Only You08. Sober Up Baby
03. Goin' Out Tonight09. Where's My Baby
04. The Way You Do10. Ain't Enough
05. You And Me (Don't Belong Together)11. Already Found
06. I'm Gonna Be Ready12. Dead Wrong

Neulich stellten wir hier im Hooked-on-Music das aktuelle Album des amerikanischen Blues-Gitarristen Josh Smith vor. Da der gute Mann aus Connecticut in allernächster Zukunft einige deutsche und schweizerische Konzertsäle beehren wird, möchte ich nicht versäumen, das Vorgängeralbum zum aktuellen "Don't Give Up On Me" vorzustellen.

"I'm Gonna Be Ready" titelt dieser qualitativ hochwertige Blues-Longplayer aus dem Jahre 2011. Wobei es sich hier genau genommen um eine weltweite Wiederveröffentlichung seines 2006 erschienenen Albums namens "Deep Roots" handelt, welches sein neues (deutsches) Label Cross Cut Records ins Rennen schickte, um Smiths Karriere ein wenig anzukurbeln. Was letztlich wohl als recht gelungenen eingestuft werden darf.

"Deep Roots" trifft es eigentlich ziemlich gut, denn Smith beschäftigt sich im Laufe der zwölf Tracks auf sympathisch altmodische Weise mit den Chicagoer Electric-Blues-Wurzeln, bietet selbstbewusst und souverän Shuffle, Boogie und Slow-Blues an, versteigt sich in klassischem R & B Sound und huldigt seinem Soul-Faible mit einem deutlichen Fingerzeig in Richtung Motown, wo dann auch mal ein paar scharfe Bläser aufkreuzen, um dem ansonsten recht einfach, karg und kantig gehaltenen Soundkonzept entgegenzusteuern.

Im Gegensatz zu "Don't Give Up On Me" präsentiert sich Josh Smith auf "I'm Gonna Be Ready" oft als etwas zu saitenverliebt, strapaziert seine flinken Läufe und Kadenzen noch einen Tick zu selbstverliebt und klingt auch stimmlich noch nicht ganz so reif wie auf seinem neuesten Streich. Okay, aber wir reden tatsächlich über ein Album aus 2006. Damals zählte Josh siebenundzwanzig Lenze und steckte mitten im Reifeprozess.Heute klingt er wesentlich besser, abgeklärter, lässiger und in sich selbst ruhend. Offenkundig wird allerdings - und das bleibt unumstritten - sein großes Talent, sein eigener Ton und seine Fähigkeit dem manchmal etwas schwerfälligen Gevatter Blues ordentlich in den Allerwertesten zu treten.
Wie bereits erwähnt: Im November spielt Josh Smith einige Konzerte in Deutschland und in der Schweiz. Don't miss it.

Frank Ipach, 07.11.2012

 

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