Joss Stone

The Soul Sessions Vol 2

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.09.2012
Jahr: 2012
Stil: Soul

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Joss Stone
The Soul Sessions Vol 2, S-Curve Records, 2012
Joss StoneVocals, Glockenspiel, Handclapping
Ernie Isley, Will McFarlane, Steve BryantGuitars
Delbert McClintonHarmonica
Peter IannaconeBass
Tony RoysterDrums
Raymond AngryPiano, Hammond, Electric Piano, Wurlitzer
Jeff Watkins, Hollie Farris, Chris DunnHorns
Produziert von: Steve Greenwell & Joss Stone Länge: 45 Min 22 Sek Medium: CD
01. I Got The...09. The High Road
02. (For God's Sake) Give More Power To The People10. Pillow Talk
03. While You're Out Looking For Sugar11. Then You Can Tell me Goodbye
04. Sideway Shuffle12. First taste Of Hurt
05. I Don't Want To Be With Nobody But You13. One Love In My Lifetime
06. Teardrops14. Nothing Takes The Place Of You
07. Stoned Out Of My Mind15. Count The Days
08. The Love We Had

Seit Joss Stone für ihr eigenes Plattenlabel verantwortlich zeichnet, kann der inzwischen erwachsen gewordene Ex-Soul-Teenager nach Belieben schalten und walten. Nach ihrer von Dave Stewart produzierten, etwas ziellos durch die Subgenres tingelnden "Lp 1" vom vergangenen Jahr, konzentriert sich die blond gelockte Britin heuer auf ihre soul-inspirierten und erstaunlich erfolgreichen Anfänge aus dem Jahre 2003, als sie gleich mit 2 Brit Awards für Furore sorgte. Interessanterweise kehrt sie für diese neue Soul-Sessions Scheibe auch wieder zurück zu Steve Greenwells S-Curve Label.

Von krassen, extravaganten oder gar wagemutigen Soundexperimenten so weit entfernt wie Muscle Shoals von London, begibt sich die talentierte Interpretin auf eine unternehmungslustige Klangreise zu den Quellorten ihrer verehrten Lieblingsmusik. Zwischen kandiertem Motown-Soul, schwül-warmem Alabama Streicher-Pomp, rhythmisch eleganten Funk-Brothers Anleihen und säuselnder Entspanntheit mit klavierlack-glänzender Oberfläche steuert Miss Stone ihre schlingernde Zeitkapsel aufgeregt durch die Dekaden und dockt nur allzu gerne in den Hi, Stax, Atlantic und Motown-Häfen an.

Sie zetert, keifert, winselt, schnurrt und lechzt sich durch ein erstaunliches Dickicht halbvergessener Coverversionen, von denen WOMACK & WOMACKs Teardrops und Give more power to the people von den CHI-LITES noch die bekanntesten sind und führt sich auf wie das verstoßene Stiefkind von Al Green und Aretha Franklin. Darüber hinaus vergisst die liebe Joss allerdings, dass eine allzu hohe Reisegeschwindigkeit zu unerfreulichen Nebenwirkungen wie Schwindel und Übelkeit führen können.

Frank Ipach, 02.09.2012

 

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