Julian Dawson

Hillbilly Zen

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 27.02.2002
Jahr: 2002

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Redakteur(e):

Joachim Domrath


Julian Dawson
Hillbilly Zen, Blue Rose Records, 2002
Julian Dawson Lead Vocals, Guitars, Harmonica
Gene Parsons Banjo, Pedal Steel, Mandolin, Guitars, Drums, Bass, Percussion
Produziert von: Julian Dawson Länge: 49 Min 19 Sek Medium: CD
1. Freedom Of The Highway (3:22)9. Losers Blues (2:45)
2. The Wall That Surround You (4:30)10. Baby Please (3:15)
3. Shadow On The Moon (3:56)11. A.M.N.W.A.W.S.M. (3:34)
4. Don't Just Do Something (3:12)12. Harp To Heart (3:24)
5. Hillbillies On Pills (2:21)13. Let Me Down Slow (2:40)
6. To Hold You Again (4:39)14. Blue Fingers (2:45)
7. It's Not Really Raining (3:21)15. What Kind Of Change (2:56)
8. Banjo Song (2:39)

Seit über 20 Jahren ist Julian Dawson nun schon in der Folk/Rock Musikszene aktiv.
Neben seinen eigenen Alben, hat er bei etlichen anderen Musikern mitgespielt. Die Auflistung liest sich wie das Who is Who der Rockmusik.

Mit "Hillbilly Zen", seinem aktuellen Album auf auf Blue Rose, begibt sich Julian musikalisch auf eine Reise durch die Stilarten des Folk/Country und Bluegrass.
Musikalische Einseitigkeit war denn auch noch nie sein Markenzeichen.
Denke man im Vergleich nur an das 93er Album "Headlines", das von E-Street Basser Gary Tallent produziert wurde. Mit "Headlines" konnte er locker den ganzen Mellencamps und Springsteens das Wasser reichen.
"Hillbilly Zen" klingt vollkommen anders als "Headlines". Mit dem BYRDS-Urgestein Gene Parsons, der hier die gesamte Band ersetzt, präsentiert Julian 15, vorwiegend akustische, Song-Delikatessen.

Die CD startet mit dem ungemein lockeren und mit akustischen Instrumenten vollgepackten Freedom Of Highway. Das erinnert an die besten Zeiten der NITTY GRITTY DIRT BAND. Die prägnante Melodie läßt einen so schnell nicht mehr los.
The Wall That Surround You beeindruckt durch seine instrumentalen Arrangements und seine feinen Harmonien, die Erinnerungen an Gerry Rafferty's beste Schaffensphase wecken.
Folk von seiner schönsten Seite ist auf Shadow On The Moon zu hören.

Witziger Bluegrass-Skiffle erklingt mit Hillbillies On Pills. Die enorme Spielfreude von Julian und Gene springt auf den Zuhörer über.
Banjo Freaks bekommen glänzende Augen beim Banjo Song (sic!). Leider hört man dieses kernige Saiteninstrument viel zu selten.
(Gewisse Kreise in der Redaktion denken darüber ganz anders...)
Mein Tipp: Lautstärke rauf und die schöne Räumlichkeit des Songs genießen.
NITTY GRITTY-mäßig wird Julian anschließend wieder mit dem hochmelodischen Losers Blues. Ein weiterer Höhepunkt des Albums.

Sämtliche 15 Songs zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Jedenfalls sind keine Schwachstellen auszumachen.
"Hillbilly Zen" ist ein beeindruckendes, vorwiegend von akustischen Instrumenten beherrschtes, Folk/Country/Bluegrass Album. Gerade in der heutigen lauten Zeit ist Julian Dawsons neues Album eine Wohltat für die Ohren. Alles kommt so wunderbar relaxt und glasklar aus den Lautsprechern. Noch ein Tipp: Zurücklehnen, die Augen schließen und eine wunderschöne CD genießen.
Klang und Produktion sind ausgezeichnet.

Julian Dawson ist jetzt auf großer Tournee. Freunde guter, handgemachter Musik sollten sich das Konzert auf keinen Fall entgehen lassen.

Joachim Domrath, 27.02.2002

 

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