Justin Townes Earle

The Saint Of Lost Causes


CD-Review

Reviewdatum: 29.07.2019
Jahr: 2019
Stil: Singer-Songwriter
Spiellänge: 49:20
Produzent: Adam Bednarik & Justin Townes Earle

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Plattenfirma: New West Records

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Michael Masuch


s. weitere Künstler zum Review:

Steve Earle

Jackson Browne

Titel
01. The Saint Of Lost Causes
02. Ain`t Got No Money
03. Mornings In Memphis
04. Don`t Drink the Water
05. Frightenend By The Sound
06. Flint City Shake It
 
07. Over Alameda
08. Pacific Northwestern Blues
09. Appalachian Nightmare
10. Say Baby
11. Ah! Esta Mi Nina
12. Talking To Myself
Musiker Instrument
Justin Townes Earle Vocals, Acoustic Guitar
Adam Bednarik Upright Bass, Electric Bass
Joe V McMahan Acoustic Guitar,Electric Guitar, Slide Guitar, Baritone Guitar, Celeste
Paul Niehaus Acoustic Guitar, Electric Guitar, Pedal Steel
Jon Radford Drums, Percussion
Cory Younts Harmonica, Wurlitzer,Fender Rhodes, Back Vocals

Mit seinen 37 Jahren hat Justin Townes Earle, der Sohn des alten Americana Haudegens Steve Earle, sein mittlerweile neuntes Album auf dem Markt und Leute wie er haben in der Regel immer viel zu erzählen, sozialpolitischer Zündstoff  zum Thema Migranten inbegriffen (Ah! Esta Mi Nina).

Wir begegnen ökologischen , industriellen Reibungsflächen bei Flint City Shake It, und genügend weiteren Themen, die den grimmigen Songwriter vorantreiben und seinen Stoff in intelligenten Songwriter/Americana Kleinoden verarbeiten lassen.

Da scheppert das Drumkit bei Don`t Drink The Water, es mischt sich die Harmonica in den Song und hinterlässt mit hübscher Bluesgitarre eine allerfeinste Americana Spur, die dem Hörer gefallen sollte.

Man spürt, wie es Justin Townes Earle in seinem Hillbilly, Country, Blues Gemisch gefällt, das der Künstler oft recht sparsam instrumentiert und auf unnötigen Schnickschnack verzichtet und sich auf das starke  Songwriting verlässt und damit tatsächlich zu überzeugen vermag.

Da würde wahrscheinlich sogar ein kritischer Geist wie Jackson Browne Titel wie Mornings in Memphis oder Frightened By The Sound anerkennend abnicken und zustimmend lächeln.

Kurzum, auf seine typische Art vermag Justin Townes Earle mit "The Saint Of Lost Causes" auf ganzer Linie zu überzeugen, zwingt den Hörer zum aufmerksamen Lauschen und setzt nach und nach hübsche und entdeckenswerte Feinheiten in seinen Songs frei.

 

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