Kamelot

Karma

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.05.2001
Jahr: 2001

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Redakteur(e):

Markus Hagner


Kamelot
Karma, Sanctuary Records/Noise Records, 2001
Roy Khan Vocals
Thomas Youngblood Guitars
Glenn Barry Bass
Casey Grillo Drums
Gäste:
Miro Keyboards, Orchestral Arrangements, Background Vocals
Sascha Paeth Additional Guitars
Farouk Asjadi shakuhachi
Liv Nina Mosven Opera Vocals (Requiem & Fall From Grace)
Olaf Hayer, Cinzia Rizzo, Robert Hunecke-Rizzo Bachground Vocals
Tobias Rempe, Corinna Guthmann, Marie-Theres Stumpf, Patrick Sepec Strings
Produziert von: Sascha Paeth & Miro Medium: CD
1. Regalis Apertura6. Karma
2. Forever7. The Light I Shine On You
3. Wings Of Despair8. Temples Of Gold
4. The Spell9. Across The Highlands
5. Don't You Cry10. Elizabeth (Mirror Mirror / Requiem For The Innocent / Fall From Grace)

Ein Highlight an CD-Veröffentlichungen des Jahres 2001 ist das neue Heavy Metal-Symphonic-Masterwork "Karma" von Kamelot.
Der Begriff Karma stammt ja aus dem Buddhismus und befasst sich mit der Wiedergeburt und entsprechendem Handeln.

Mit klassischen Klängen beginnt der erste Song Regalis Apertura, bis die Band einsetzt und diesen sehr ausdrucksstarken Power Metal Song darbietet. Unübertrefflich die Gesangsleistung von Sänger Khan, der zu den besten seines Genres zählt. Keine Gesangspassage, ob hoch oder tief ist unpräsentierbar für ihn.

Mit schnellen Gitarren-, Bass- und Schlagzeug-Passagen und dem Keyboard-betonten Mittelteil gestaltet sich der zweite Song Forever sehr abwechslungsreich.
Wings of Despair beginnt mit buddisthischen Tönen. Bei diesem Lied ist aber vor allem die Harmonie zwischen Sänger Khan mit dem Bass-Spiel von Glen Barry besonders zu erwähnen.

The Spell ist ein Mittelaltersong, bei dem Gitarrist Thomas Youngblood mit seinen Soli glänzt.
Ritchie Blackmore sollte bei Kamelot mal in die Schule gehen, um zu lernen, wie man solche Songs schreibt und entsprechende Atmosphäre verbreitet!

Don't You Cry besticht durch den vielstimmigen Gesang und die Orchester-Arrangements.
Karma, der Titelsong, ist der Hammer an Komposition schlichtweg. Abwechselnde sphärische Keyboard-, druckvolle Gitarren- und Bass-Klänge und der Wahnsinns Gesang von Khan steigern sich bis zum musikalischen Orgasmus!

The Light I Shine On You ist ein temporeiches Stück, hier zeigt vor allem Schlagzeuger Casey Grillo sein Können. Temples of Gold widerum ist ein Meisterwerk an Gesangs- und Gitarren-Kunst, verbunden mit buddhistischen Orchester-Kompositionen.
Across The Highland ist ein typischer Powermetal-Song, der zum Headbangen animiert.

Das Epos Elizabeth ist in 3 Songs unterteilt und schildert das Leben von Elizabeth Bathori, einer blutsinnenden Lady, die sich ewige Jugend davon erhoffte mehr als 600 junge Menschen ermorden zu lassen.
Nix war's mit der Jugend, das geht aber doch immer in die Hose mit diesen Ladys!!! Mit der guten Südstaaten-Lady Molly Hatchet war's dasselbe.
Einen Vorteil hat dies, da wir vom Hooked On Music jung und am Leben bleiben!
Fall of Grace ist der letzte Song aus dieser Trilogie und bildet den Abschluss von "Karma". Dieses Lied ist ein Power Metal-Song, der überdimensionale und sagenhafte Gesänge von Khan beinhaltet und durch die orchestralen Arrangements, die immer leiser werden, beendet wird.

Note 1! KAMELOT müssen sich über ihr "Karma" keine Gedanken machen, dies arrangiert Buddha selbstverständlich!!!

Die Band spielt auch beim "Bang Your Head"-Festival 2001. Leider schon sehr früh. Wie wäre es mit dem Gedanken, die Band ab Mitternacht mit Orchester, Background-Chor und Tänzern auftreten zu lassen???

Markus Hagner, 10.05.2001

 

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