Kansas

Device - Voice - Drum

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.06.2003
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Kansas
Device - Voice - Drum, SPV, 2003
Phil EhartDrums
Billy GreerBass, Vocals, Acoustic guitar
Robbie SteinhardtViolin, Vocals
Steve WalshKeyboards, Vocals
Richard WilliamsElectric and acoustic guitars
Gäste:
The New Advent ChoirDirected by Yergan Jones
String Quartett Tirzah Kosche, Cindy Beard, Ann Joyner, Jeanne Johnson-Watkins
Produziert von: Phil Ehart Länge: 99 Min 40 Sek Medium: Do-CD
1. Intro10. Dust in the wind
2. Belexes11. Cheyenne Anthem
3. Icarus II12. Child of innocence
4. Icarus13. Miracles out of nowhere
5. Song for America14. Point of know return
6. Howlin' at the moon15. Portrait/Pinnacle
7. The wall16. Fight fire with fire
8. The preacher17. Play the game tonight
9. Journey from Mariabronn18. Cary on wayward son
Bonus Video Track: Distant vision

Nachdem wir die DVD ja ausführlich vorgestellt haben, nun auch noch ein paar ergänzende Worte zur entsprechenden CD-Version.

Live-Alben haben bei KANSAS ja mittlerweile Tradition und "Device - Voice - Drum" ist seit 1978 das vierte offizielle Live-Dokument in der Bandgeschichte.
Jedes dieser Alben hat sein spezielles Flair und seine besondere Bedeutung für die Bandgeschichte. "Two for the show" von 1978 reiht sich in die Ehrengalerie der sogenannten klassischen Livealben ein und stellt ohne jeden Zweifel ein Stück Rockgeschichte dar, zeigt es KANSAS doch auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.

1993 folgte "Live at the Whiskey". Die Stadien hatten sich mittlerweile in mittelgroße Clubs verwandelt und die Band zockte einen rohen Gig herunter. Vor allem aber führte dieses Album auf traurige Art und Weise dem Hörer vor Augen, dass Sänger Steve Walsh seine besten Zeiten hinter sich hatte.

Fünf Jahre später erschien im Rahmen der offiziellen CD-Veröffentlichungen von King Biscuit Flower Hour Radioshows ein Mitschnitt der "In the spirit of things"-Tour von 1989, wobei hier die Besonderheit darin besteht, dass die bandcharakteristischen Geigenparts vollständig fehlten und stattdessen Gitarrist Steve Morse die Federführung übernimmt.

Und "Device - Voice - Drum"?
Nun, ein oberflächlicher Blick auf die Tracklist erweckt den Eindruck einer Neuauflage von "Two for the show". Verdammt viele alte Bekannte aus den Siebzigern tummeln sich da, aber es wäre ja auch einer Sensation gleichgekommen, hätte die Band auf ihre alten Tage noch begriffen, welch großartige Songs sie auch in den Achtzigern erschaffen haben.
'KANSAS as usual' halt, und bei aller Klasse muss dann die Frage gestattet sein, ob man das heute noch braucht.

Selbst bei nüchterner Betrachtung gibt es doch einige gute Gründe die für "Device - Voice - Drum" sprechen.

Belexes, Ikarus II, Cheyenne anthem, Child of innocence, Pinnacle, Fight fire with fire und Play the game tonight sind erstmals auf einem KANSAS-Live-Album enthalten. Etwa ein Drittel der Songs! Respekt!

Der Oberlangweiler und Stimmungskiller Dust in the wind und The preacher überraschen mit neuen Arrangements. Details dazu findet ihr im DVD-Review.

Die Band präsentiert sich in bestechender Form und, man höre und staune, selbst Steve Walsh erlebt noch mal eine Sternstunde.
Das alles trägt dazu bei, dass man, vor allem als Fan der Band wie ich, "Device - Voice - Drum" einfach gut finden muss.

Stellt sich nur noch die Frage nach dem Format. Wer beim Blick in den Geldbeutel sofort in Tränen ausbricht, sich dementsprechend zwischen CD und DVD entscheiden muss und nicht unbedingt Wert auf die visuelle Komponente legt, der ist mit der CD auf der sicheren Seite, wenngleich ich persönlich der DVD den Vorzug geben würde. Daran ändern auch die exklusiven Specials auf der Audio-CD nichts.
Distant vision ist als Live-Video-Clip enthalten (warum nicht als Audio-Track?) und hätte auch die DVD schön abgerundet. Dagegen fallen Bildschirmschoner, Bildergalerien und Web-Links eindeutig in die Kategorie überflüssiger Schnick-Schnack.

Martin Schneider, 12.06.2003

 

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