Kat

Polaroid Of Truth

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.06.2005
Jahr: 2005

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Kat Homepage



Redakteur(e):

Martin Schneider


Kat
Polaroid of truth, Free Records, 2005
KatVocals
Produzent: Christian Schneider & Kat Länge: 58 Min 55 Sek Medium: CD
1. The moment10. Still here
2. Love is truth11. Whom should I fear
3. The choice12. Let me love you more (live)
4. Hunter of illusionsBonus disc:
5. Love is the greatest1. Love is the message (Radio edit)
6. Princess of god2. Love is the message (Album version)
7. Stranded3. Kat's message
8. Beyond a smile4. Leave your message
9. Don't call me sweet

Bevor jemand in Panik verfällt. Kat! Nicht THE GREAT KAT, die völlig durchgeknallte amerikanische Gitarristin, die sich für die Reinkarnation des Ludwig van Beethoven hält, die Weltherrschaft anstrebt und die Menschheit in der Vergangenheit mit Krachorgien wie "Worship me or die" und "Beethoven on speed" beglückte.

Die kleine Kat aus Frankfurt könnte jedoch bei unseren Lesern ähnlich kontrovers aufgenommen werden, wenn ich durchsickern lasse, dass die Dame 'Star search'-Teilnehmerin war, allerdings mit eher mäßigem Erfolg.

Entweder war die direkte Konkurrenz bärenstark, oder was ich viel eher für wahrscheinlich halte, dieses Casting-System mit Koryphäen wie Biedermann und Bohlen in den 'Fachjuries' in Verbindung mit einem vom oberflächlichen Zeitgeist beeinflussten Publikumsvoting stinkt!

Kat verfügt über eine tolle Stimme. Der Vergleich im Presseinfo mit Kate Bush mag zwar etwas arg hinken, aber von Amy Lee (EVANESENCE) ist Kat gar nicht so furchtbar weit entfernt.

Auch musikalisch könnte eine Nummer wie das überzeugende Love is truth durchaus von den amerikanischen Chartsstürmern stammen. Don't call me sweet dagegen dürfte keinen Melissa Etheridge-Fan enttäuschen. Dagegen erinnern Stücke wie Behind a smile an die Popveröffentlichungen von New-Country-Häschen wie Shania Twain oder Faith Hill.

"Polaroid of truth", das inhaltlich überdeutlich von den christlichen Glaubens- und Moralvorstellungen der Künstlerin geprägt ist, ist ein angenehmes Album in der Grauzone zwischen Rock und Pop. Angenehm, weil es trotz aller unüberhörbaren kommerziellen Ausrichtung auf den Massenmarkt nicht völlig auf anspruchsvolle Kompositionen verzichtet, die auch den qualitätsbewussten Rockfan überzeugen können.

Allein aufgrund der in Verbindung mit den richtigen Songs überzeugenden Stimme sollte man Kat nicht ausschließlich dem 'Fernsehgarten'- oder 'The Dome'-Publikum überlassen.

Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 12.06.2005

 

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