King Of The World

Can't Go Home

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.11.2013
Jahr: 2013
Stil: Blues

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Redakteur(e):

Frank Ipach


King Of The World
Can't Go Home, KOTW Records, 2013
Erwin JavaGuitar
Govert van der KolmKeyboards, Percussion, Vocals
Ruud WeberLead Vocals, Bass
Fokke de JongDrums, Percussion, Vocals
Produziert von: King Of The World Länge: 62 Min 31 Sek Medium: CD
01. Bluesified08. Better Leave While You Can
02. Evil Thing09. Broke And Lonely
03. Help Me Find The Way10. She's A Burglar
04. Gone Gone Gone11. Let's Go Get Stoned
05. Mr. Big Shot12. Number One
06. Learn How To Cry13. Can't Go Home (for 'Q')
07. Wrong Side Of Life

Die Niederländer waren schon immer ein bluesverrücktes Volk, so nimmt es denn kein Wunder, dass immer wieder astreine Combos über die Grenze ziehen, um den Rest der europäischen Blues-Gemeinschaft zu beglücken. Mit reichlich Erfahrung im Rücken machen KING OF THE WORLD da keine Ausnahme und schicken sich an, mit ihrem exquisiten Debutalbum "Can't Go Home" die deutschen Blues-Jünger für sich zu gewinnen, was mit dieser grandios klingenden und gefühlvoll inszenierten Platte ein Leichtes sein sollte.

Das holländische Quartett um Gitarren-Altmeister Erwin Java (CUBY & THE BLIZZARDS) und Sänger und Bassist Ruud Weber (SNOWY WHITE BAND) zaubert eine gelungene, abwechslungsreiche 13-Song-Sammlung aus dem Hut, die in ihrer reifen und lässigen Abgeklärtheit ihresgleichen sucht. Neben den variablen, stilübergreifenden Kompositionen, die sich zwischen Blues-Rock, Bar-Blues, Swing, Gospel und Boogie-Anleihen austoben, überzeugt neben den seelenvollen Gesangsleistungen von Ruud Weber vor allem die gleichberechtigte und ausgewogene Verteilung der Solo-Spots zwischen Gitarrist Erwin Java und dem ausgezeichneten Tastendrücker Govert van der Kolm am Klavier und an der Hammond B-3, die es verstehen, ohne großes Geprotze und fingerflinke Angebersoli auszukommen. Die beiden Herren setzen vielmehr auf Melodie, Gefühl und Herz.

"Can't Go Home" hinterlässt einen ausgezeichneten Eindruck und umgibt sich bei jedem Album-Track mit einem anderen, frischen Flair, was letztlich auf sympathische Weise mal an frühe WHITESNAKE meets BAD COMPANY erinnert (Bluesified), würziges ROOMFUL OF BLUES-Aroma versprüht (Evil Thing) oder durch van der Kolms groovendes Gospel-Piano die Idee einer 1976er DOOBIE BROTHERS-Session im Bluesfieber schürt, während die freundlichen Niederländer bei Wrong Side Of Life sogar einen Gruß an unsere deutsche HENRIK FREISCHLADER BAND entsenden, ohne natürlich die gemeinsame Inspirationsquelle Peter Green im finalen Can't Go Home zu vergessen.

Auch wenn sie mit diesem Top-Blues-Album nicht auf Anhieb die ganze Welt erobern werden, dürfte es KING OF THE WORLD jedoch locker und leicht gelingen, jede Menge Fans in Deutschland zu überzeugen. Wer weiß schon, wo die Reise anschließend noch hingeht?

Frank Ipach, 10.11.2013

 

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