Klogr

Black Snow

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.03.2014
Jahr: 2014
Stil: Alternative Metal

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Klogr
Black Snow, Zetafactory, 2014
Gabriele RustichelliVocals & Guitar
Eugenio CattiniGuitar & Backing Vocals
GiampiGuitar
JobaBass
SteDrums
Produziert von: Gabriele Rustichelli & Tancredi Barbuscia Länge: 49 Min 45 Sek Medium: CD
01. Zero Tolerance07. Failing Crowns
02. Refuge08. Guilty And Proud
03. Draw Closer09. Plunder
04. Hell Of Income10. Room To Doubt
05. Life Is Real11. Severed Life
06. Heart Breathing12. Ambergis

Das zweite Album der Band aus Italien, die sich im Übrigen “Kay Log Are“ ausspricht (ich spare mir in diesem Fall weiter Ausführungen auf das Weber-Fechner-Gesetz, Physik war nie so mein Fall) kommt weniger wissenschaftlich, denn kerniger daher. Der Alternativ Metal der Jungs um Frontmann Gabriele Rustichelli ist durchaus frisch und knackig, die Gitarren sind druckvoll, die Bässe pumpen, die Drums sind solide, man hat auch Sinn für Melodien (Failing Crowns) und ruhigere Momente (Heart Breathing).

Wenn letztlich doch nur gutes Mittelmaß bei “Black Snow“ regiert, liegt das an den spürbaren Abnutzungserscheinungen mit zunehmender Spieldauer. Dazu fehlen in dem durchweg auf ganz gutem Niveau befindlichen Songmaterial die Spitzen, die Momente, die sich unweigerlich in den Gehörgängen festsetzen und dort verharren, auch mal einige verquere Ideen oder außerordentliche Solobeiträge. Insgesamt regiert hier nämlich das Teamplay, das durchaus funktioniert und das Ganze auch zu einer durchaus ganz sympathischen Angelegenheit macht. Jedenfalls scheint KLOGR kein Vehikel eines durchgeknallten Egomanen zu sein.

In Zukunft noch etwas mehr Mut zum Experiment, zu mehr Abwechslung und mehr eigenes Profil, dann kann aus der Band vielleicht doch noch “eine der einflussreichsten Bands Italiens“ (der wie üblich übertreibende Promotext) werden. Jedenfalls haben sie auf der anstehenden Tour mit PRONG die richtige Klientel vor der Linse. Diese findet mit „“Black Snow“ wahrlich keinen Geniestreich, aber ein grundsolides Alternative Metal Album vor.

Ralf Stierlen, 04.03.2014

 

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