Saxon

Iced Earth

Köln, Live Music Hall, 26.02.2009


Konzertbericht

Reviewdatum: 10.03.2009
Stil: Heavy Metal

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Redakteur(e):

Jörg Litges (* 1965, ✝ 2015)


Saxon, Iced Earth,
Köln, Live Music Hall, 26.02.2009

SAXON und ICED EARTH im Doppelpack? Keine Frage, da reisen wir auch nach Köln. Nach einigen Irrwegen, finden wir auch unseren Weg durch Köln nach Ehrenfeld und sogar noch einen Parkplatz in der Nähe. Schnell die Eingangformalitäten erledigt, durch die volle Live Music Hall gewuselt und pünktlich um kurz nach Acht im Foto-Pit, als ICED EARTH die Bühne betreten.

Boah, was für ein Brett. An gleicher Stelle erlebte ich ICED EARTH mit Tim Ripper Owens, und war sterbend gelangweilt. Beim RHF wieder mit Matt Barlow vereint, zeigten sie schon was für eine tolle Band sie wieder live sind, aber heute Abend. sagenhaft. Die Jungs marschierten wie eine Wand, und die Fans waren begeistert.

Ich kenne kaum eine Band, die so wenig auf der Bühne miteinander interagiert, wie ICED EARTH, trotzdem herrschte auf der Bühne eine Chemie, da stimmte alles. Ripper wirkte wie in einer Telefonzelle isoliert von den anderen, Barlow, obwohl er gar nicht so viel anderes macht, hat einfach Ausstrahlung und Charisma. Wenn er jetzt nur seine rote Mähne wieder hätte. dann wären auch die letzten Vergleiche mit Ripper ausgeschlossen. Mastermind Jon Schaffer haute seine Riffs raus, 10.000 Strong blies einen um, Melancholy oder Dracula bedienten auch die Fans des alten Materials. 75 Minuten zelebrierte die Band (dank Co-Headliner Status) Metal pur. Ich denke, nicht wenige Fans waren nur wegen ICED EARTH angereist, und keiner konnte sich beschweren. Das war sensationell!

Umbaupause und in der wirklich rappelvollen LMH noch mal zum Bierstand gedrückt, und SAXON legten mit ihrem Set los. Ich weiß nicht, wie oft ich SAXON schon gesehen habe, ich liebe die Band, Biff ist stimmlich immer noch fantastisch drauf, Heavy Metal Thunder, Witchfinder General, guter Einstieg. Die Jungs grinsten auf der Bühne wie Honigkuchenpferde. Generell denke ich, dass die alten Songs weitaus mehr Stimmung hervorriefen als die neuen, 747 oder Strong Arm Of The Law bekamen mehr Reaktion als das neue Demon Sweeny Todd, das aber absolut nicht verkehrt rüber kam. Biff spielte mal wieder sein "Was wollt ihr hören"-Spiel und kippte somit die Setlist. Power And The Glory war dabei, Valley Of The Kings auch der Crusader und die Princess Of The Night als Zugabe, bei der jeder abging. Bei der Zugabe (der Zugabe) konnte Biff auf seine Frage hin nicht ganz klar ausmachen, ob 20.000 Feet oder Ride Like The Wind mehr Jubel bekamen, also wurden kurzerhand beide gespielt. Die Jungs erinnern mich immer wieder an den Duracell-Hasen, sie hören nicht auf und werden niemals müde. An Qualität verlieren sie auch nicht.

Saugeiles Package, saugeiler Abend, an dem mir ICED EARTH ein klein wenig besser gefielen.aber wirklich nur ein wenig...

Schaut auch auch die Fotostrecken an: Saxon, Iced Earth

Jörg Litges, 26.02.2009

 

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