Neil Young

Köln, Tanzbrunnen, 19.06.2009

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Konzertbericht

Reviewdatum: 07.07.2009
Stil: Rock

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Redakteur(e):

Tim C. Werner


Neil Young,
Köln, Tanzbrunnen, 19.06.2009

Da steht sie also vor mir, die Legende, die schon weiland in Woodstock aufgetreten ist. Um mich herum versammelt die Generation 60+. Es ist noch nicht 20 Uhr - ich bin eigentlich noch gar nicht bereit - da beginnt die Show ohne Vorwarnung gleich mit einem Höhepunkt: Hey Hey, My My (Into The Black) zeigt auf, in welche Richtung das heute Abend gehen soll. "Rock'n Roll Will Never Die!"

Setlist

01. Hey Hey, My My (Into The Black)
02. Mansion On The Hill
03. Are You Ready For The Country
04. Everybody Knows This Is Nowhere
05. Pocahontas
06. Words
07. Cinnamon Girl
08. Mother Earth
09. Don't Let It Bring You Down
10. Goin' Back
11. On the Way Home
12. Unknown Legend
13. Comes A Time
14. Harvest Moon
15. Down by The River
16. Get Behind The Wheel
17. Rockin' In The Free World
18. A Day In The Life

Brachial, eruptiv, verzerrt, so lautet die Devise. Da geht kaum ein Song unter zehn Minuten über die Bühne, Down By The River kommt gar erst nach einer viertel Stunde zum Stehen. Wie kann ein Mensch, der seine Gitarre liebt, nur so mit seinem Instrument umgehen? Dass die Hardware diese enorme Phalanx aus Riffgewittern überlebt hat, grenzt an ein Wunder.

Nur selten darf der Zuschauer im Rahmen einiger wohldosierter akustischer Zwischenspiele kurz aufatmen (Harvest Moon, Comes A Time), bevor es wieder infernalisch wird.
Die mitunter brutalen Disharmonien des Abends gipfeln in dem Beatles Cover A Day In The Life ("Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band", 1967), welches von Neil Young regelrecht zerfleddert wird, dies allerdings im positiven Sinne.

Den kratzigen, fast üblen, kaum gemischten Sound, oft von Rückkopplungen überlagert, zelebriert Young dabei als Zitat an das legendäre 1969er Festival in White Lake, New York. Chapeau!

Tim C.Werner, 19.06.2009

 

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