Korby Lenker

King Of Hearts

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.01.2007
Jahr: 2006

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Redakteur(e):

Kristin Krauß


Korby Lenker
King Of Hearts, Blue Light Records, 2006
Korby Lenker Vox, Guitar, Programming
Andrew Simmons Bass, Vox
Scott Mercado Drums
Michael Connolly Hammond Organ
Michael Grigoni Lap Steel
Julian MacDonough Drums
Bre Loughlin Singing
Annette Jackson Singing
Vanessa Miller Singing
Dana Little Singing
Produziert von: Korby Lenker Länge: 47 Min 36 Sek Medium: CD
1. Bored7. If It Is
2. Papercuts8. Dog Down To The River
3. Wandered Out To Far9. The Hook Comes Round
4. Cedars Of Lebanon10. No Don't Know
5. Billygoat11. Come Closer
6. Angel Of Mercy12. Bonus Track: The Myspace Song

"I'm bored and I wanna do something different", heißt es im Opener des "King Of Hearts". Kenn ich, das Gefühl, wird hier jeder denken und sich freuen. Nette Stimme, netter Song, nett arrangiert.
Leider schafft es Korby Lenker mit seinem mittlerweile 7. Longplayer just dieses Gefühl spätestens bei Wandered Out To Far (Song Nr. 3!) live beim Zuhörer hervorzurufen. Nicht gleich zu Beginn, da ist man durchaus angetan. Aber ab einem gewissen Grad der Entschleunigung braucht es eben das gewisse Etwas, welches Stücken wie No Don't Know, Dog Down To The River oder Angel Of Mercy leider völlig abgeht.

Zugegeben, an die irgendwie liebenswerte, musikalische und inhaltliche Belanglosigkeit Jack Johnson reicht das längst nicht heran - den kann man aber wenigsten nebenbei hören, ohne es zu merken. Korby Lenker aber will Aufmerksamkeit. Das hört man bei jedem Luft holen. Hat er etwas so wichtiges zu sagen? Anzunehmen, und nett ist er bestimmt obendrein auch noch. Macht auch gute Musik. Schreibt sogar richtig gute Songs - zum Teil (Papercuts, Come Closer) irgendwo zwischen Singer/Songwriter und American Roots Rock.
Und jetzt kommt das große 'Aber'! Aber es sind einfach nicht genug gute Songs für ein ganzes Album. Sicher, niemand braucht durchweg grandiose Songideen, um ein gutes Album zu machen (und auch ausschließlich sensationell gute Songideen machen noch lange kein gutes Album). Diesem Album hätten ein bisschen Geduld und Reife dennoch gut getan. In der verbliebenen Zeit hätte Korby Lenker noch den einen oder anderen langweiligen Song beiseite legen oder vergolden können und wäre vielleicht tatsächlich der "King Of Hearts", und zwar länger als nur für einen Augenblick.

Kristin Sperling, 21.01.2007

 

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