Beatallica

Krefeld, KuFa, 13.12.2007

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Konzertbericht

Reviewdatum: 13.12.2007

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Redakteur(e):

Jörg Litges (* 1965, ✝ 2015)


Krefeld, KuFa, 13.12.2007

Erst im Frühjahr rockten BEATALLICA zum letzten Mal durch Deutschland. Mit ihrem neuen Album "Sgt Hetfields Motor Breath Pup Band" im Gepäck beehrten uns die Jungs aus Milwaukee tatsächlich auf Ihrer "Hell Yeah Christmas Tour" ein zweites Mal in diesem Jahr! Die Tour besteht aus 17 Gigs in 18 Tagen, kein schlechtes Pensum, pünktlich zum Weihnachtsfest ist man dann wieder zuhause.

Tatsächlich wirken Grg und Kliff ein wenig müde auf mich, als ich sie vor der Show treffe, ein wenig später merkt man davon nichts mehr. BEATALLICA live sind ein Bündel an Spaß und Spielfreude. Die Kulturfabrik in Krefeld ist einigermaßen gefüllt. Ich denke zwar dass die Band sich über steigende Besucherzahlen freuen kann, von vollem Haus ist allerdings keine Rede. Dabei ist die KuFa kein schlechtes Venue. Der Sound ist gut, die Getränkepreise angenehm (Pils 2 Euro), eine kleine Kneipe ist auch vorhanden.

Der Support, THE RULES, haben mit ihrem traditionellen Metal mit leichten Punk- Einflüssen das Publikum schon gut angewärmt, als dann die Helden des Abends die Bühne betreten und mit Garage Dayz Night loslegen.

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Es sollte inzwischen jedem Leser klar sein, dass ich ein Fan der Band bin. Kaum eine Band kann mich momentan mehr begeistern als diese vier Jungs mit ihrer musikalischen Verschmelzung von METALLICA und den BEATLES.

Während ihre Heimat unter einen dicken Eis- und Schneeschicht versinkt, bringen BEATALLICA hier schnell die Halle zum Kochen. Sänger Jaymz Lennfield hat das Publikum im Griff, kleine Scherzchen untereinander gehören dazu. Alles sehr relaxed und man sieht wie viel Spaß BEATALLICA am Live-Spiel und der Interaktion mit den Fans hat.

Erstmal ein Schluck aus dem "besten Frühstück seit Tagen" ('ner Flasche Landfürst Pils; Ringo killt später zum johlenden Publikum eine auf ex! Reschpekt!) Und weiter geht's: Sgt Hetfields, For Horsemen, RevolOOHtion gibt's im Dreierpack, nicht nur ich bin begeistert.

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Besonders bei The Thing that should not let it be wird klar, wie gut Jaymz und Grg an den Gitarren harmonieren, wunderschöne Doppel-Harmonien klingen da an mein Ohr. Die Band spielt sehr tight, Kliff wie immer non-stop bangend, Ringo gibt den Rhythmus vor. Das Bass-Solo erinnert nicht nur mich an Cliff Burton (RIP). Spieltechnisch das beste Konzert was ich bisher von BEATALLICA sah.

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Neue Songs gibt es auch, das bärenstarke Masterful Mystery Tour, Bleed Your Face und das schon auf der letzten Tour gespielte All You Need Is Blood, ab März als Single in 23 Sprachen erhältlich.

Auf die Frage hin, was der erste Metal Song war, rufe ich laut Helter Skelter (zumindest hat Jaymz das immer behauptet), aber Kliff belehrt mich und die Fans, dass In-A-Gadda-Da-Vida von IRON BUTTERFLY 3 Monate eher erschien. Nun ja. ich und mein Halbwissen. Helvester of Skelter ertönt, Call Of Ktulu nutze ich, um mir auch ein Bier zu besorgen, damit ich zu Choke Your Band wieder bangen kann. Was gab's sonst noch? Am I Evil, No Remorse, Hey Dude wurde den Freunden in den USA gewidmet. Blackend in The USSR und Justice For All My Loving beenden dann als erste Zugaben den Set.

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Schnell noch das schon erwähnte All You Need Is Blood gespielt, weil die Zugabe-Rufe nicht verstummen wollen und das war's dann. Wieder mal ein übergeniales Konzert vorüber. BEATALLICA planen allerdings schon nächstes Jahr (auch zu einigen Festivals) wieder auf der Matte zu stehen.

PS: Kliff im MISFITS und Jaymz in THERAPY? "Screamanger"-Shirt. Fuckin' Good Taste In Music, Fellas!

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